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Unser Jugendwart Werner Schwertfeger im 6. Reformationsfestgottesdienst am 31.Oktober 2011 in der Martin-Luther-Kirche in den Ruhestand verabschiedet!
unser Jugendwart Werner Schwertfeger hat am 24.Oktober 2011 sein 65. Lebensjahr vollenden dürfen und ist daher zum 1. November in den Ruhestand getreten. Man glaubt es nicht, aber es ist so. Man kann es deshalb nicht glauben, weil Werner Schwertfeger einfach jung geblieben ist – seine Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen hat ihn jung erhalten und er ist nach wie vor voller Elan, erfüllt von zündenden Ideen und sprudelnder Aktivität. Darum hat ihn das Presbyterium auch für die Monate November und Dezember, bevor am 1. Januar unsere neue Jugendleiterin Nadine Schlutzkus ihren Dienst in unserer Gemeinde aufnehmen wird, als Vakanzvertreter weiterbeschäftigt, damit keine Lücke in der so wichtigen Jugendarbeit unserer Gemeinde entsteht. Dankbar dürfen wir auf die jahrzehntelange erfolgreiche Jugendarbeit von Werner Schwertfeger zurückblicken: vom Jahre 1988 an bis in das Jahr 2011, also insgesamt 23 Jahre lang, hat er die Jugendarbeit in unserer Gemeinde federführend geleitet. Ein besonderes Highlight seiner Jugendarbeit waren die beliebten Jugendgottesdienste. Ich erinnere mich noch an unseren ersten zaghaft en Versuch, den wir am 7. September 1992 gestartet haben. Sonntagnachmittag um 17 Uhr legten wir los und hatten uns das Thema ausgesucht Auf der Suche nach Gott . Allerdings hatten wir damals noch keine eigene Band, sondern wir hatten fremde Musiker engagiert. Der erste Jugendgottesdienst war ein solcher Erfolg, dass wir beschlossen, weiterzumachen. Würde ich jetzt alle Themen aufzählen, die wir in den Jugendgottesdiensten von 1992 bis 2011 behandelt haben, würde es eine lange Liste werden; den 27. Jugendgottesdienst mit Werner Schwertfeger haben wir am 20. Februar 2011 mit dem Thema Keine Angst fröhlich gemeinsam feiern können. Ich freue mich sehr darüber, dass es Werner Schwertfeger immer wieder gelungen ist, so viele Jugendliche zu motivieren, mit Einsatz und Feuereifer dabei zu sein und sich wirklich auch voll einzusetzen mit ihrer Musik und mit dem, was sie selbst vorgetragen haben. Werner Schwertfeger hat in all den Jahren die Hauptlast der Vorbereitung getragen, wobei ich bis zum heutigen Tag den Eindruck habe, dass es für ihn nie eine Last war, sondern eher eine Lust, d.h. es hat ihm einfach Spaß gemacht, die Jugendgottesdienste mit der Jungen Gemeinde minutiös und exakt zu planen, vorzubereiten und durchzuführen. Unsere Jugendgottesdienste waren deshalb immer wie aus einem Guss, weil Werner Schwertfeger nicht nur den musikalischen Teil mit seinen überzeugenden Instrumental- und Technikkenntnissen federführend gemanagt hat, sondern auch mit seinen gestalterischen Ideen und Fähigkeiten die Jugendgottesdienste zu einem Erlebnis nicht nur für die Ohren, sondern auch für die Augen gemacht hat. Darüber hinaus hat er es in hervorragender Weise immer wieder geschafft , den Jugendlichen auch die sprachlichen Vorgaben zu geben und sie ihnen so schmackhaft zu machen, dass sie sich selbst in das Gesagte hineinversetzen und als ihre eigenen Worte übernehmen konnten. Werner Schwertfeger hatte das Programm entworfen, er hatte das Skript erstellt – und so sage ich mit voller Überzeugung: Wir können froh darüber sein, dass gerade er unserer kleinen Gemeinde hier in Rheindahlen seine überragenden Fähigkeiten als „Universalgenie“ zur Verfügung gestellt hat. Aber nicht nur von den Jugendgottesdiensten will ich reden, sondern auch von den unzähligen Konfirmanden- und Katechumenenfreizeiten, von den beliebten Kinderfreizeiten und den unvergesslichen Krippenspielen am Heiligabend im Familiengottesdienst, deren letztes unter der Leitung von Werner Schwertfeger wir in diesem Jahr erleben dürfen. Ich will die Junge Gemeinde als das Herz- und Kernstück von Werner Schwertfegers Jugendarbeit ganz besonders hervorheben, denn ohne dieses phantastische Team wäre vieles überhaupt nicht möglich gewesen, und einen Jugendwart zeichnet es ganz besonders aus, dass er in der Lage ist, ein so dynamisches Team wie die Junge Gemeinde zusammenzustellen und über Jahrzehnte nicht nur bei Laune und bei der Stange zu halten, sondern es auch immer wieder neu zu motivieren und zu begeistern – ich denke da nur an den tollen Auftritt der Jungen Gemeinde und der Jugendband beim Gemeindefest, das wir am 2. Oktober mit so großem Erfolg miteinander feiern durften. Zusätzlich zu diesen vielfältigen Aufgabengebieten hat Werner Schwertfeger auch noch die Kindergruppen geleitet, die Kontakte zur Gemeinschaftsgrundschulegepflegt und die Katechumenen- und Konfirmandenarbeit mit einem regelmäßigen begleitenden Angebot bereichert. Wenn man die Vielzahl der Aufgaben Revue passieren lässt, die Werner Schwertfeger in seinem Amt als Jugendwart unserer Gemeinde 23 Jahre lang wahrgenommen hat, so fällt es uns schwer, zu glauben, dass er sich vollkommen zurückzieht. So hoff en wir, dass er unserer Gemeinde auch noch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht. Wir wünschen Werner Schwertfeger für seinen Ruhestand alles erdenklich Gute und Gott es reichen Segen und danken ihm im Namen der ganzen Gemeinde für seinen jahrzehntelangen treuen Dienst an den Kindern und Jugendlichen unserer Evangelischen Gemeinde hier in Rheindahlen.
Werner Schwertfeger, wie er leibt und lebt – in mitten „seiner“ Jugendlichen.
Der Vorsitzende des Presbyteriums Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha
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Ein Gemeindefest der Extra-Klasse
Ja, das war es wirklich, unser Gemeindefest am 02. Oktober!
dabei selbst große Freude – was will man mehr? Wir können nur unserem Gott und Herrn von ganzem Herzen für dieses einmalige, wunderschöne und unvergessliche Fest danken! Danken möchte ich aber auch allen, die gekommen sind, um unser Fest mitzufeiern und vor allem den vielen Beteiligten, die aufgetreten sind, die organisiert haben, die hinter der Kuchentheke und in der Küche zum Spülen standen, denen am Weinstand und bei der Tombola, bei den Kinderspielen und beim Märchenerzählen, denen, die aufgeräumt und saubergemacht haben, denen, die die herrlichen Cocktails zubereitet haben (natürlich alkoholfrei!), denen, die bei Shishu Mandir standen, denen, die Ballett und Folklore tanzten, die Gitarre spielten, sangen und herrliche Sketche und Modenschauen vorführten, denen, die sangen und im Posaunenchor spielten und denen, die auch mitgemacht haben, die ich aber nun nicht extra genannt habe – könnt ihr mir noch mal verzeihen? Einen möchte ich aber doch noch einmal ganz besonders erwähnen: Unseren Küster Hermann Matschuck; er war überall und ohne ihn lief nichts. Immer wieder hallte der Hilferuf nach Herrn Matschuck durch unsere „Heiligen Hallen“ und Herr Matschuck kam, half und eilte weiter zum nächsten Hilferuf. Ihnen, lieber Herr Matschuck, stellvertretend für alle anderen noch einmal ein ganz besonderes DANKESCHÖN von uns allen, denn von Ihnen erwartet man wie selbstverständlich stets unendlich viel und keiner redet darüber.
Ich aber heute schon. Also noch einmal: DANKE! Niemals werde ich dieses wunderschöne Gemeindefest vergessen! Mit ganz herzlichen Grüßen
EILMELDUNG • EILMELDUNG • EILMELDUNG Der Reinerlös unseres Gemeindefestes für die Kinderpalliativstation INSEL TOBI e.V. im Krankenhaus Neuwerk beträgt 3.685,- €. DANKE EUCH ALLEN!
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Am 17. Oktober 2011 starb nach schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren
1996 wurde die Altenarbeit unserer Gemeinde dann in das Diakoniezentrum Rheydt eingegliedert, das bis heute von den Gemeinden Rheydt, Odenkirchen und von unserer Gemeinde getragen wird. Irmentraud Kemper tat dort ihren Dienst bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2001, aber auch weit darüber hinaus, solange es ihr möglich war, denn die Fürsorge und Pflege der alten Menschen war ihr Lebensinhalt und sie konnte sich ein Leben ohne diesen Dienst einfach nicht vorstellen. Irmentraud Kemper hat sich in der langen Zeit ihres Dienstes um unsere Gemeinde auf ganz besondere Weise verdient gemacht. In unserem Gemeindebuch Gesichter einer Gemeinde ist ihr Foto mehrfach abgebildet, und wir alle, die wir sie kannten und schätzten, werden sie und ihren für unsere Gemeinde so wertvollen Dienst niemals vergessen. Wir danken Irmentraud Kemper von ganzem Herzen für alles, was sie für die alten Menschen in unserer Gemeinde getan hat, für ihren unermüdlichen Einsatz und die ungezählten kostbaren Stunden, die sie so vielen Menschen in unserer Gemeinde geschenkt hat und lassen uns trösten durch das Wort des Apostels Paulus:
Unsere Heimat aber ist im Himmel, woher wir auch erwarten den Heiland, unseren Herrn Jesus Christus, der unseren nichtigen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft , mit der er sich alle Dinge untertan machen kann. Philipper 2,20+21 Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha
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„Freut euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ Lukas 10, 20 b
Hallo!
Ich heiße Louis Silas Kuhlen und bin 4 Monate alt. Auf dem Foto bin ich mit meiner Mama Daniela und meinen Patinnen Melanie und Bianca zu sehen. Am 24.07.2011 wurde ich getauft und oben könnt ihr meinen Taufspruche lesen. Das war vielleicht ein aufregender Tag! Morgens im Bett hat meine Mama mir erzählt, was an diesem Sonntag passieren wird. Ich hab gemerkt, dass sie schon ganz aufgeregt war. Da ich mir aber nichts unter „Taufe“ vorstellen konnte, hab ich erst mal ausgiebig gespielt. Dann hat Mama mich ganz schick angezogen und wir sind zur Kirche gefahren. Ich bin auf dem kurzen Weg eingeschlafen und erst aufgewacht, als Oma und Mama mir das „Taufkleid“ – wie sie es nannten – angezogen haben. Ich hörte die Glocken läuten und dann spielte die Orgel. Das fand ich richtig schön. Auch als alle gesungen haben, habe ich aufmerksam von Papas Schoß aus zugehört. Mama hat für mich ein Gebet vorgelesen und dann mussten wir – Mama, Papa und meine Patinnen – nach vorne zu Pfr. Rosocha kommen. Als Herr Pfr. Rosocha mir Wasser über den Kopf geschüttet hat, habe ich ihn angelacht. Ich mag Wasser sehr gerne und finde es schön, wenn man liebe Dinge zu mir sagt. Papa hat meine Kerze angezündet und Mama hat dann noch ein Gebet gesprochen. Sie hat Danke gesagt, dass es mich gibt. Ich war noch ein wenig müde und habe kaum noch die Fürbitten meiner Patinnen und die lieben Worte von Pfr. Rosocha mitbekommen. Hey, Louis heißt eben „laut“ ! Mama ist dann mit mir kurz rausgegangen und ich konnte gemütlich auf ihrem Arm einschlafen. Im Halbschlaf habe ich noch gehört wie „wir“ das Vater Unser gebetet und Gott um seinen Segen gebeten haben. Nach dem Gottesdienst hatte ich noch ein richtig tolles Fest mit meiner ganzen Familie – auch wenn ich nichts von dem leckeren Kuchen haben durfte. Abends bin ich dann schnell eingeschlafen, habe brav wie ich bin die ganze Nacht durchgeschlafen und von meinem tollen Tag geträumt. Was eine Taufe ist, weiß ich jetzt und dass Gott mich lieb hat, hat Mama mir schon vorher immer erzählt. Ich bin froh, dass ich nun dazu gehöre – zu Euch und Gottes großer Gemeinschaft. Hallo Welt, ich bin da!
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Der Titelseite der Juliausgabe des Stadt- und Landboten kann man als Rheindahlener nur uneingeschränkt zustimmen, beschreibt sie doch in klarer, knapper Form die großen Verdienste, die sich Liesel Welters, Reinhold Richter, Hans-Ulrich Rosocha und Hermann Spinnen um Rheindahlen erworben haben.
Wir freuen uns natürlich besonders darüber, dass unser Pfarrer zu den ersten Preisträgern des "Lott jonn" Preises, den der Bürgerverein Rheindahlen aus der Taufe gehoben hat, gehört. Wir wissen um den nimmermüden Einsatz, das kaum zu überbietende Engagement und das große Herz, mit dem Pfarrer Rosocha seit 35 Jahren seine Gemeinde zum Wohle Rheindahlens und weit darüber hinaus geprägt hat. Dass dies auch außerhalb der Martin-Luther-Kirchengemeinde wahrgenommen und gewürdigt wurde, hat er wie kaum ein anderer verdient.
Hartmut Bockemühl
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Aus der Seelsorge: Gebete im Hospiz zu Mönchengladbach am 27.Juli 2011
Barmherziger Gott, du Stärke der Schwachen, du Trost der Betrübten, du Freude der Traurigen, du Zuflucht der Verlassenen, du Hilfe der Angefochtenen, du Leben der Sterbenden: ich weiß, dass denen, die dich lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Darum will ich nicht verzweifeln und verzagen in dem Kreuz, das du mir auferlegt hast und bitte dich herzlich, dass du mich stärkst im Glauben und in Geduld, damit ich fest auf deine Hilfe hoffen kann. Du Herr, bist mein Trost, spricht meine Seele, darum will ich auf dich hoffen; denn du bist freundlich, wenn ich mich nach dir sehne und dich um deinen Beistand bitte. Du wirst mich nicht vergessen, sondern meinem Herzen Frieden schenken. Ich bin sicher, dass du mein Flehen hörst und dich nicht vor meinem Leiden verschließt. Darauf will ich leben und sterben. Erhalte mich, o Herr in diesem Glauben, bis ich das Ziel meines Lebens erreicht habe, nach dem ich mich sehne: die Seligkeit meiner Seele. Amen.
Liebster Heiland, hör‘ mein Flehen, aus der Tiefe rufe ich, lass mich deine Gnade sehen, o Herr hilf, erbarme dich! Ach, ich geh‘ auf Dornenpfaden, wer ermisst, wie rauh sie sind? Nur das eine Wort, Herr, „Gnade“ schreit ganz laut dein armes Kind. Fühl‘ ich deine Gnad‘ im Herzen, ach, dann trag ich jede Qual, Leibes und der Seele Schmerzen, schaue Licht im dunklen Tal. Schenke mir Geduld und Frieden, täglich neuen Leidensmut! Lass mich nicht im Kampf ermüden, wie auch sei die Schmerzensglut. Kommen dennoch dunkle Stunden, wo Verzweiflung mich anficht, ach, um deiner heil’ gen Wunden, treuer Heiland, lass mich nicht! Amen.
Diese Worte habe ich im Hospiz für eine Patientin gebetet und sie fühlte sich dadurch so getröstet, dass sie mich bat, die Gebete in „Kirche Aktuell“ zu veröffentlichen. Ihren Wunsch wollte ich hiermit erfüllen.
Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha |
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Am Sonntag Judika, dem 10. April 2011 starb nach längerer Krankheit, im Alter von 86 Jahren,
Herr Werner Dölling.
Herr Dölling hat sich 27 Jahre lang in unserer Gemeinde im Diakonieausschuss und vor allem auch als treuer Besucher bei den Geburtstagen unserer Senioren eingesetzt. Er erfreute die älteren Herren in unserer Gemeinde mit Geburtstagskarten und persönlichen Besuchen und so manches Mal habe ich ihn bei meinen Besuchen in angeregten Gesprächen mit den Geburtstagskindern angetroffen. Den Besuchsdienst leistete Werner Dölling mit großer Freude, zuverlässig und gewissenhaft und er hat sich in dieser langen Zeit um unsere Gemeinde auf ganz besondere Weise verdient gemacht. In unserem Gemeindebuch „Gesichter einer Gemeinde“ ist sein Foto gleich mehrfach abgebildet und wir alle, die wir ihn kannten und schätzten, werden ihn und seinen für unsere Gemeinde so wertvollen Dienst niemals vergessen. Wir danken Herrn Dölling von ganzem Herzen für alles, was er für die alten Menschen in unserer Gemeinde getan hat, für seinen unermüdliche Einsatz und die ungezählten kostbaren Stunden, die er so vielen Menschen in unserer Gemeinde geschenkt hat und lassen uns trösten durch das Wort des Apostels Paulus:
„Unsere Heimat aber ist im Himmel, woher wir auch erwarten den Heiland, unseren Herrn Jesus Christus, der unseren nichtigen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit er er sich alle Dinge untertan machen kann.“ Philipper 2,20+21 Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha |
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Aber, Ehre, wem Ehre gebührt! Dieses uneingeschränkte Lob verdienen nicht wir, sondern Bernd Schüren, dem es mit seiner langjährigen professionellen Erfahrung und seinem Blick für das Wesentliche gelungen ist, genau die richtige Balance zwischen Tradition und Moderne für die Gestaltung unseres Gemeindebriefs zu finden. Herzlichen Dank für sein Engagement und viele, viele weitere Ausgaben, auf die wir uns gemeinsam freuen dürfen.
Einhergehend mit dem neuen Layout gibt es eine kleine Änderung, die die meisten von uns gar nicht wahrgenommen haben, auf die uns jedoch Josef Dering im Namen seines Helferteams völlig zu recht aufmerksam gemacht hat. KIRCHE AKTUELL ist schwerer geworden. Der Grund dafür sei kurz erwähnt: Das neue Design von KA erfordert ein größeres Augenmerk darauf, dass die jeweilige Rückseitenbedruckung z. B. im Bereich von Farbbalken und Fotos die Lesbarkeit der Vorderseite nicht zu stark beeinträchtigt. Dies kann leider nur mit einer dichteren und damit zwangsläufig schwereren Papierqualität sichergestellt werden.
Nachdem der erste Schritt der Erneuerung von KIRCHE AKTUELL nun erfolgreich gegangen wurde, scheint uns jetzt die Zeit für den zweiten Schritt reif zu sein: die inhaltliche Ausgestaltung. Unbestritten sind die Informationen über das "Tagesgeschäft" Rückgrat und Basis für unseren Gemeindebrief. Sie beanspruchen 75 - 80 % seines normalen Umfangs. Dies muss und wird auch in Zukunft so bleiben. Aber wir können uns für die verbleibenden 4 – 5 Seiten eine Fülle von Themenbereichen vorstellen, die wir in loser Folge aufgreifen könnten und die unsere KIRCHE AKTUELL für alle Altersgruppen in unserer Gemeinde noch lesenswerter machen könnten. Hier nur einige Beispiele als Anregung:
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Abhandlungen über zentrale
Ankerpunkte aus Glauben und Theologie, wie z.B. Bibel, Abendmahl,
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Berichte über historische und
aktuelle Persönlichkeiten aus dem kirchlichen und kirchenmusikalischen
·
Erläuterungen zum
Aufgabenbereich von Funktionsträgern und Gremien, wie z.B. Pfarrer,
Prädikant, · Informationen über wichtige Ereignisse aus den Nachbargemeinden
und auch
· eine regelmäßige Seite für Kinder ·
Tipps und Tricks, wie z.B.
Kochrezepte, Bastelanregungen, Vorschläge zur sinnvollen ·
Diskussion und
Meinungsaustausch, wie z.B. Leserbriefe, Kummerecke,
Veranstaltungsvorschläge,
Wir sind sicher, dass es noch eine Fülle weiterer Inhalte gibt, mit denen wir unseren Gemeindebrief noch lesenswerter und spannender gestalten können. Wir können nur allgemein koordinieren, strukturieren und redaktionell betreuen, wir brauchen aber Mitstreiter, die zur Mitarbeit z.B. bei Koordination und Ausgestaltung einzelner Themenbereiche bereit sind. Wenn Sie mitmachen und sich aktiv einbringen, kann unsere Vision eines Gemeindebriefes, den uns auch in Zukunft Alle "aus der Hand reißen", Wirklichkeit werden. Und wenn Viele mitmachen, bedeutet es für jeden Einzelnen keine Belastung, sondern Freude und Zufriedenheit.
Unsere herzliche Bitte: Geben Sie sich einen Ruck. Sprechen Sie uns an. Wir warten gespannt auf Ihre Anregungen, Vorschläge und Vorstellungen zur aktiven Mitarbeit. Sie erreichen uns über unser Gemeindebüro oder direkt per
e-mail: hartmut@bockemuehl-mg.de Brief: Hartmut Bockemühl, Hein-Minkenberg-Str. 42, 41179 Mönchengladbach
KIRCHE AKTUELL ist die Visitenkarte unserer Gemeinde. KIRCHE AKTUELL ist unser Aller "Kind" und bedarf daher auch unser Aller "Zuwendung"!
Hartmut Bockemühl |
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Kooperationsnetzwerk Süd (KNS) gegründet
Auf maßgebliche Initiative von Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha wurde am 30. März 2011 das Kooperationsnetzwerk Süd gegründet, dem die evangelischen Kirchengemeinden Jüchen, Kelzenberg, Kirchherten, Korschenbroich, Odenkirchen, Otzenrath-Hochneukirch, Rheindahlen, Rheydt und Wickrathberg angehören. Das Kooperationsnetzwerk ist der Organisationsform des Moderamens entlehnt, in der sich protestantische Gemeinden "unter dem Kreuz" in den Wirren der Frühzeit nach der Reformation im Rheinland gegenseitig gestützt und geholfen hatten.
War der damalige Motor der Zusammenarbeit die blanke Existenzbedrohung, so ist es heute eine verantwortungsvolle Zukunftsvorsorge, die die Gemeinden angesichts der sich abzeichnenden demographischen Entwicklung, der sinkenden Mitgliederzahlen und Kirchensteuereinnahmen treffen müssen. Der dazu erforderliche Umstrukturierungsprozess beschäftigt die Rheinische Landeskirche schon seit geraumer Zeit. Unser "Parlament", die Landessynode, hat in einer weisen Entscheidung die organisatorische Mittelebene, die Kirchenkreise, mit dieser schwierigen und herausfordernden Aufgabe betraut. Unsere presbyterial-synodale Verfassung ("Kirche von unten") erlaubt es – aber überträgt uns auch die Verantwortung dafür –, diesen Prozess maßgeblich zu gestalten.
Je besser sich die Nachbargemeinden kennen und verstehen, desto besser können sie sich unter Aufrechterhaltung der Selbstbestimmung und Eigenverantwortung ihrer Presbyterien in geschwisterlicher Solidarität unterstützen, wo es in Zukunft erforderlich sein sollte. Je enger sie sich untereinander abstimmen, umso wirkungsvoller sind sie in der Lage, den Umstrukturierungsprozess zu gestalten und damit wohlverstandenes Eigeninteresse ihrer Gemeinden mit dem Wohlergehen der Gesamtheit Landeskirche in Einklang zu bringen. Diesem Zweck fühlt sich das KNS verpflichtet.
Zum Koordinator wurde Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha aus Rheindahlen bestimmt, seine Stellvertreterin ist Pfarrerin Angelika Raff aus Odenkirchen.
Die Gründungsversammlung beschäftigte sich naturgemäß überwiegend mit grundsätzlichen Fragen. So wurde der Vereinbarungsentwurf abschließend überarbeitet und einstimmig verabschiedet. Er bedarf jetzt der "Ratifizierung" durch die Presbyterien und der Zustimmung durch den Kreissynodalvorstand. Dabei dürfte es sich dank der sorgfältigen Vorbereitung von Pfarrer Rosocha aber wohl um eine reine Formalität handeln.
Jedoch bereits in der ersten Sitzung wurde durch intensiven Meinungs- und Informationsaustausch - zu den im Auftrag der Kreissynode erarbeiteten Vorschlägen zur Strukturänderung im Kirchenkreis - allen Delegierten der Wert dieses neuen Kooperationsnetzwerks KNS deutlich vor Augen geführt und von allen dankbar angenommen.
Die Veranstaltung stand mit Gottes Hilfe, die Pfarrer Martin Gohlke als Wickrather Gastgeber zum Ein- und Ausgang dankbar erbeten hatte, unter einem guten Stern.
Hartmut Bockemühl |
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Aus Georgien hat uns ein herzlicher Dankesbrief in brüchigem Deutsch erreicht. Absender ist Merab Oragvelidze, Projektkoordinator für die Verteilungen. Da er selbst kein Deutsch spricht, aber voller Dankbarkeit für die Päckchen ist, hat er sich aufgemacht, jemanden zu finden, der ihm bei der Übersetzung half. Unsere Freude darüber ist riesig – und wir wollen sie mit Ihnen teilen: Liebe Freunde, seit zwei Jahren gekommen wir aus Deutschland die Weihnachtspäckchen und wir möchten Sie über unsere Arbeit berichten. Die Weihnachtsgeschenke, die ganz viele Kinder bekommen haben, hat ihnen viel Freude gebracht. Man konnte wirklich viele Augen mit Tränen aus Freude sehen. Seit dem Krieg (08..08.2008) gibt es viele Flüchtlingssiedlungen in Georgien. Die Leute haben alles verloren. Sie haben ganz viele schreckliche Geschichten hinter sich, was alles zum Krieg gehört. Sie sind sogenannte Traumafamilien. Wir haben mit vielen Familien ganz intensiv gesprochen und nach unseren Gespräch gibt es Sonntagsschule und sogar kleine Gemeinden, wo Familien sich treffen. Die Menschen sehen jetzt wieder ihre eigene Zukunft. Da sind auch viele Waisen – und Halbwaisenkinder, die ihre Eltern im Krieg verloren haben. Die Kinder haben Existenzangst und sie sind sehr traurig. Viele hatten auch Hassgefühle. Wir haben über Gott und die Liebe sehr viel gesprochen und gesagt, dass die Geschenke, die sie bekommen haben, mit Liebe und Freude von Kindern eingepackt sind. So haben sie gesehen, dass es auf dieser Welt auch Liebe gibt. Wir waren auch in verschiedenen Kinderheimen. Eines Tages haben Kinderheimkinder von uns Weihnachtspäckchen bekommen und auf einmal fing ein Mädchen an zu weinen. Als wir nach dem Grund gefragt haben, durften wir die Wahrheit erfahren: Im Karton lagen warme Socken und Schuhe, was das Mädchen zu dieser Zeit sehr gebraucht hat, aber davon nicht träumen wagte. Aber sie hatte auf einmal endlich richtige Schuhe mit warmen Socken. Deswegen hat das Mädchen vor Freude geweint. Die meisten Kinder bewahren die Weihnachtskartons sehr lange auf und sie sind stolz darauf, dass sie diese Geschenke von Deutschen Freunden bekommen haben. Auch unsere Mitarbeiter sind mit dieser Aktion stark involviert unter dem Motto, Gott in jedem Mensch zu entdecken. Ohne Ihre Unterstützung hätten wir diese tolle Arbeit nicht leisten können. Wir haben alle viel Freude dabei. Viele Kinder freuen sich auf Weihnachten. Sie sind glücklich über die Weihnachtskartons. Danke für alles! Gott segne Sie!
Herzlichst Merab Oragvelidze |
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Verabschiedung von Frau Hein im Jubiläumsfestgottesdienst!
Ingrid Hein war seit dem 22.April 1984 Presbyterin unserer Gemeinde, also 26 Jahre lang! Wir danken Frau Hein für ihren jahrzehntelangen treuen Dienst für unseren Herrn und seine Gemeinde hier in Rheindahlen und hoffen sehr, dass sie unserer Gemeinde über ihren aktiven Presbyterdienst hinaus weiter verbunden bleibt.
Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha Vorsitzender des Presbyteriums
Verabschiedung von Frau Ingrid Hein nach 26jährigem Presbyterdienst am Reformationsfest,dem 31.Oktober 2010 in der Martin-Luther-Kirche zu Mönchengladbach Rheindahlen
„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Matthäus 25,40
-Auszug aus der Ansprache von Herrn Pfarrer Rosocha-
Liebe Frau Hein!
Mit diesem wunderbaren Gotteswort –einem Leitgedanken der Diakonie- möchte ich mein Dankwort beginnen. Dank sagen möchte ich unserem Gott und Herrn dafür ,dass er Sie in unsere Gemeinde gestellt hat .Sie sind am 22.April 1984,Ostersonntag,nach der Presbyterwahl 1984 als Presbyterin eingeführt worden. Sie traten damit die Nachfolge unseres 1984 aus dem Presbyterium ausgeschiedenen Presbyters Walter Brunen an. Er gehörte seit 1970 mit Herrn Hans Comelli dem ersten Presbyterium an . In der Amtsperiode von 1984 bis 1988 gehörten damit folgende Gemeindeglieder unserem Presbyterium an: Frau Hein, Frau Kunschke, Frau Lemmle, Frau Moors, Frau Sroka sowie Herr Comelli, Herr Höhnke, Herr Hokamp, Herr Koch und Herr Puzicha. - Sie, liebe Frau Hein, haben sich in den Jahrzehnten Ihrer Amtszeit als Presbyterin unserer Gemeinde vor allem in der Diakonie engagiert, übernahmen den Vorsitz im Diakonieausschuss und später auch das Amt der Diakoniekirchmeisterin. Zu Ihren Aufgaben gehörte vor allem die Betreuung der Senioren, der Sie sich mit großer Einsatzfreude widmeten. Außerdem hatten Sie auch die Idee, die Diakoniesammlung am Ende jeden Jahres neu zu strukturieren. Wir wollen hier nicht vergessen, an die engagierte Mitarbeit Ihres Mannes zu denken, den wir im vergangenen Jahr zu Grab tragen mussten.26 Jahre lang haben Sie unserem Herrn und seiner Gemeinde treu gedient. Im Namen des Presbyteriums und unserer Gemeinde möchte ich Ihnen unseren herzlichen Dank aussprechen für Ihren Dienst, der uns unvergessen bleiben und weiter wirken wird im Bewusstsein unserer Gemeinde. Wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen eine gute und gesegnete Zeit, getragen von der Gnade und Barmherzigkeit unseres Herrn.
Ihr Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha Vorsitzender des Presbyteriums |
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400 Jahre 1. Reformierte Generalsynode Duisburg!
Liebe Gemeinde!
Heute möchte ich Sie besonders erinnern an die erste reformierte Generalsynode in Duisburg vom 7.-11.September 1610, zu der sich damals 36 Synodale versammelten . Zur Erinnerung an dieses denkwürdige Ereignis findet vom 5.9.-31.10.2010 eine Sonderausstellung des Archivs der Evangelischen Kirche im Rheinland „Damit Extrema verhütet werden…“ – Die 1. Reformierte Generalsynode in Duisburg 1610 zwischen Machtpolitik und Nächstenliebe - als Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 im Kultur und Stadthistorischen Museum Duisburg, Johannes-Corputius-Platz 1 in 47051 Duisburg (Nähe Rathaus) statt. Nähere Informationen unter www.wir-sind-so-frei.de „In einer kurzen politischen Atempause vor dem sich bereits am Horizont abzeichnenden Dreißigjährigen Krieg versammeln sich die Delegierten der Kirchengemeinden in den vereinigten Herzogtümern Jülich-Kleve-Berg, um eine eigenständige reformierte Kirche am Niederrhein zu gründen. Im Streit um das Erbe des letzten,1609 kinderlos verstorbenen Herzogs der vereinigten Fürstentümer Jülich-Kleve-Berg verpflichten sich die beiden Kontrahenten, das brandenburgische und das pfalz-neuburgische Fürstenhaus, sämtliche christlichen Religionsgemeinschaften zu tolerieren. Die Synodalen in der Duisburger Salvatorkirche spüren, dass sie die Gunst der Stunde nicht verstreichen lassen dürfen. Die Richtschnur ihrer reformierten Kirche soll, so hält das Protokoll der ersten Generalsynode fest, der Heidelberger Katechismus ‚als die Summa der in Gottes Wort gegrundten Religion‘ bilden….Vor der Berufung eines Pfarrers hat die Gemeinde zu prüfen, ob sie ihn ‚selbsten unterhalten‘ kann, gegebenenfalls soll‚ mit treuer brüderlicher Hilfe‘ beigestanden werden. Jede Gemeinde ist verpflichtet, einen‚ Schulmeister für die Jugend‘ anzustellen. Zuletzt legen sie fest, dass jede Kirchengemeinde ein Presbyterium einzurichten hat und welche Delegierte zum Klassikalkonvent, zur Provinzialsynode und, alle drei Jahre, zur Generalsynode zu entsenden sind. Das Protokoll schließt:‚ Und ist also dieser Synodus nach gethaenem Gebet beschlossen, und seint auch darauf die sembtliche Brüder in Fried, Lieb und Einigkeit von einander geschieden.‘….“ Der presbyterial-synodale Aufbau der reformierten Kirche am Niederrhein, die „in einem machtpolitisch explosiven europäischen Umfeld“ gegründet wurde, „legt sich quer zu den dynastisch geprägten Denkmustern europäischer Fürstenhäuser, die um diese militärstrategisch wie wirtschaftlich lukrative Region ringen. Mit den taktischen Konfessionswechseln der Fürsten werden die reformierten Kirchengemeinden zu einem Spielball der Machtpolitik, mit der Folge, dass ihre Gemeindeglieder Verfolgung, Not und Elend erleiden. Sie werden zu Kirchen-gemeinde ‚unter dem Kreuz‘. Dass sie trotz aller Anfechtungen ihre Konstitution wahren können, zeigt die Klugheit, Besonnenheit und Weitsichtigkeit der Teilnehmer der ersten reformierten Generalsynode in Duisburg 1610“.-
Nehmen wir uns auch heute und für die Zukunft daran ein Beispiel!
Übrigens: Der Presbyter Stephanus Scriverius von der Reformierten Gemeinde in Dahlen nahm an der 3. Generalsynode, die vom 3.-6.September 1619 in Goch tagte, als Synodaler teil! Daran können wir erkennen, dass es schon 1619 eine bedeutende reformierte(=evangelische) Gemeinde hier in Rheindahlen gab!
Ihr Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha, Synodalarchivpfleger |
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Grüß Gott Herr Pfarrer Rosocha,
in meiner Eigenschaft als Komtur der Komturei OSMTH Neuss St. Quirinus darf ich Ihnen meinen tief empfundenen Dank aussprechen für die Teilnahmen an der ökumenischen Trinitatisvesper in Ihrem schönen Gotteshaus. Sowohl die Lieder, als auch die Texte verinnerlichten den Geist des Dreifaltigen Gottes in seiner Tiefe und Fülle und wurden Zeugnis unseres Glaubens. Das gemeinsame Beten von Liturgen mit der Gemeinde stellte eine Einheit des Glaubens in seiner Ursprünglichkeit dar. Die musikalischen Einbindungen in diese gefeierte Liturgie ergänzten als feierlichen Rahmen das sakrale Geschehen. Orgelspiel, Trinitatis-Bläser und der Knabenchor harmonierten als Einheit und verinnerlichten durch ihre Darbietungen das Thema: Gottes Dreifaltigkeit – Urbild der Einheit aller Christen -. Es ist immer wieder ein ganz persönliches Erlebnis für gläubige Christen in der Gemeinschaft Gleichgesinnter das Lob Gottes zu beten, zu singen und durch Stille zu erfahren. Mit diesem Erlebnisgefühl und den Zuruf des Liturgen: Gehet hinaus in Frieden, sind wir wieder hinaus in unsere Welt gegangen, nicht betrübt, sondern frohen Mutes. Ihnen und all denen, die an der Gestaltung der Trinitatisvesper mitgewirkt haben, ganz herzlichen Dank! Ich wünsche Ihnen für Ihre pastorale Arbeit Gottes Segen und verbleibe mit freundlichen Grüßen
nnDnn Rudolf Rother
PS. Die Buchstaben: nnDnn sind das Kürzel unseres Ordenschorals: Non nobis Domine, non nobis, sed nomine, tuo da gloriam; Nicht uns, Herr, nicht uns, sondern dir allein gebührt die Ehre! |
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Verabschiedung von Herrn Hans Comelli nach 40jährigem Presbyterdienst am Sonntag Miserikordias Domini, dem 18.April 2010 in der Martin-Luther-Kirche zu Mönchengladbach-Rheindahlen
„Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.“ Johannes 10,11.27.28
Lieber Hans!
Du wurdest im Gottesdienst am Sonntag, dem 19.April 1970, in unserem alten Gemeindehaus an der Mennrather Straße 25, von Pfarrer Hermann Luckenbach, der uns allen unvergessen ist und dem unsere Gemeinde viel verdankt, gemeinsam mit Frau Dr. Bleckwenn, Frau Helene Doerk, Herrn Walter Brunen, Herrn Siegfried Hoffmann, Herrn Egbert von Kietzell, Herrn Hans Klein und Herrn Walter Scheibehenne in das Presbyteramt unserer Gemeinde eingeführt. Ihr bildetet so das erste Presbyterium unserer Gemeinde. Du warst damals noch ein junger Mann – erst 35 Jahre alt. Du konntest damals sicher nicht ahnen – und niemand konnte es –, dass Du erst mit 75 Jahren – so wie die Kirchenordnung es vorsieht – aus dem Presbyteramt ausscheiden würdest. Lieber Hans, Du hast in den 40 Jahren Deines aktiven Dienstes Vieles bewegt und in Gang gesetzt. Deine Hauptaufgabe hast Du in der Mitarbeit und jahrzehntelangen Leitung des „Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit“ gesehen, der sich vor allem die Herausgabe unseres Gemeindeblattes „Kirche Aktuell“, das 2010 im 39.Jahrgang erscheint, zum Ziel gesetzt hat. Ich vermag nicht abzuschätzen, lieber Hans, wie viele tausende von Stunden Du gemeinsam mit Deinem Team eingesetzt hast, um unserer Gemeinde mit „Kirche Aktuell“ stets eine gute, geistlich fundierte und ansprechende Informationsschrift zu bieten, die bis zum heutigen Tag für viele wichtig ist, um den Kontakt zu unserer Gemeinde zu halten. Allein mit der Ausübung dieses Dienstes hast Du unsere Gemeinde ganz entscheidend mitgeprägt. Dazu kommt die Mitarbeit in unzähligen Ausschüssen des Presbyteriums, in der ACK, als Synodaler, in den Bibelstunden, im Gemeindeabend und vor allem auch durch treue und regelmäßige Teilnahme am sonntäglichen Gottesdienst. Im Jahre 1999 hast Du gemeinsam mit unseren damaligen Presbyteriumsmitgliedern Hella Koch-Troester und Horst Höhnke in unserer Martin-Luther-Kirche eine Bibelausstellung geplant und durchgeführt, die weit über unsere Gemeinde hinaus bekannt wurde und viele Besucherinnen und Besucher zu uns gebracht hat. Diese Bibelausstellung war ganz gewiss ein „Highlight“ in den vier Jahrzehnten Deines Presbyterdienstes in unserer Gemeinde. 40 Jahre lang hast Du, lieber Hans, unserem Herrn und seiner Gemeinde treu gedient. Im Namen des Presbyteriums und unserer Gemeinde möchte ich Dir unseren herzlichen Dank aussprechen für Deinen Dienst als Presbyter unserer Gemeinde. Wir wünschen Dir von ganzem Herzen eine lange, gute und gesegnete Zeit in unserer Gemeinde und vor allem auch nach der durch die Gnade unseres Herrn überstandenen Krankheit weiterhin gute Besserung. Nun möchte ich Dir die offizielle Jubiläumsurkunde der Evangelischen Kirche im Rheinland überreichen, die von unserem Präses Nikolaus Schneider unterschrieben ist. Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha |
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In den ersten Jahren meines Dienstes als evangelischer Pastor in Rheindahlen durfte ich mit ihm von 1975 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 1992 vertrauensvoll zusammenarbeiten und den Segen der Ökumene für unsere beiden christlichen Gemeinden vor Ort in brüderlichem und vertrauensvollem Miteinander erfahren. Dafür danke ich unserem Herrn und Heiland Jesus Christus, dem Herrn unserer einen heiligen christlichen Kirche, von ganzem Herzen. Bei seiner offiziellen Verabschiedung am 11.Oktober 1992 würdigte das Presbyterium der Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde das ökumenische Wirken von Oberpfarrer Rottleb mit den folgenden Worten: „Während der langen Jahre seines Dienstes in der Kath. St.Helena-Pfarrgemeinde in Rheindahlen hat sich Oberpfarrer Rottleb stets als Förderer und Freund unserer Evangelischen Gemeinde erwiesen und großen Wert auf ein gutes ökumenisches Miteinander beider Gemeinden gelegt. Dafür möchten wir ihm ganz herzlich danken.“ Wir werden Herrn Oberpfarrer Rottleb stets in dankbarer Erinnerung behalten und werden seiner im stillen Gebet gedenken. Mit dem Apostel Paulus bekennen wir: „Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn“(Römer 14,8).Amen.
In stillem Gedenken und mit herzlicher Anteilnahme
Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha Vorsitzender des Presbyteriums |
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am Sonntag Palmarum, dem 5.April 2009 in der Martin-Luther-Kirche zu Mönchengladbach–Rheindahlen zur Verabschiedung der Presbyterin Hella Koch-Troester
lesen Sie hier das ausführliche Dankwort von unserem Pfarrer H.-U. Rosocha
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Am 1. Februar 2009 erhielten wir die traurige Nachricht, dass Herr Walter Scheibehenne nach längerem Leiden von unserem Herrn abberufen wurde. Alle, die ihn näher kannten und schätzten, nehmen Anteil am Heimgang unseres treuen Gemeindegliedes.
Herr Scheibehenne war sozusagen ein „Mann der ersten Stunde“ für unsere Gemeinde. Schon Ende 1969 wurde er – nachdem die kirchliche und staatliche Genehmigung zur Errichtung unserer Kirchengemeinde erteilt worden war – in den Bevollmächtigtenausschuss berufen, um die Errichtung der selbständigen Ev. Gemeinde Mönchengladbach - Rheindahlen zum 1. Januar 1970 vorzubereiten. Neben den Sachkenntnissen war es vor allem die innere Bindung an unsere neue Gemeinde, der er Zeit und Kraft zur Verfügung stellte.
Von 1970 – 1976 war Walter Scheibehenne dann noch weiter Mitglied des Presbyteriums; und zwar zu einer sehr schwierigen Zeit, in der die Planung und der Baubeginn unseres Gemeindezentrums am Südwall mit all den vielen Unwägbarkeiten in Angriff genommen wurden.
Wir sind dankbar, dass Herr Scheibehenne uns immer in dieser schwierigen Zeit mit Rat und Tat zur Verfügung gestanden hat und auch in den folgenden Jahrzehnten nie den Kontakt zu unserer Gemeinde verloren hat. Der regelmäßige, sonntägliche Gottesdienstbesuch war für ihn eine Herzensangelegenheit.
Nun darf er ruhen in Gottes Hand. Wir wünschen seiner lieben Frau und seiner ganzen Familie Gottes Segen, Kraft und Zuspruch für all die Zeit, wo der Verstorbene nicht mehr unter uns sein kann.
Wir nehmen Abschied von einem liebenswerten Menschen, der uns mit seiner Freundlichkeit und Herzlichkeit stets beschenkt hat.
H. C. |
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Am 19. Oktober fand in der Martin-Luther-Kirche ein
gemeinsames Chorkonzert von unserem Kirchenchor und dem Gemeindechor
Bonnenbroich-Geneicken statt. Geprobt wurde schon seit Ende 2007 für
dieses Ereignis. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten mit den
anspruchsvollen, bis zu 6stimmigen, Volksliedersätzen, war für uns der
Spaß am Singen in den Proben immer das Wichtigste. Besonders bei einigen
Texten hatten wir viel zu lachen. Oft habe ich gehört: „Das Lied verfolgt mich den ganzen Tag!“ Ob beim Einschlafen, Aufwachen oder Duschen, den Sängern schwirrten die Lieder immer im Kopf herum. Als
Als es dann endlich soweit war und das Konzert begann, hatten wir mindestens so viel Freude beim Singen, wie die über 220 Besucher beim Zuhören. Die Klavierbeiträge von Charlotte Gunkel und die Lesungen der Erich-Kästner-Gedichte von Heike Neuwald trugen zum Gelingen des Abends bei. Bei der Zugabe entstand durch die St. Martins-Kinder eine ganz besondere Stimmung. Die Resonanz von Ihnen auf unser Konzert war durchgehend positiv. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken und ich würde mich freuen, Sie bei unserem nächsten Konzert wieder begrüßen zu dürfen. Ihre Juliane Kamphausen |
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Der Deutsche Kinderschutzbund, Ortsverband Mönchengladbach e.V.
Der Kinderschutzbund in Mönchengladbach wurde 1978 gegründet und feiert in diesem Jahr sein 30jähriges Bestehen. Die neubezogene Geschäftsstelle auf der Hindenburgstr. 56 bietet ein um fassendes, professionelles Hilfe- und Unterstützungsangebot für Kinder, Jugendliche, Eltern und erziehende Erwachsene. Die Kinderschutzarbeit des DKSB bedeutet schnelle, individuelle und unbürokratische Hilfe auch in aufsuchender Form. Er ist Anlauf- und Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche in Notsituationen und für Familien mit besonderem Unterstützungsbedarf. Auf Grund der starken Zunahme gemeldeter Problemfälle und in Kenntnis einer hohen Dunkelziffer von Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch an Kleinkindern, hat der Kinderschutzbund sein Angebot zwingend erweitern müssen.
Eingebunden in das Frühwarnsystem des städtischen Jugendamtes wird es noch in diesem Jahr auch für Eltern mit Neugeborenen eine gezielte Unterstützung und Schulung geben. Das neue Familien-Cafe am Mittwoch Nachmittag dienst als niederschwelliger Türöffner und wird zunehmend von jungen Familien mit Kindern besucht. Der Kinderschutzbund ist ein gemeinnütziger Verein, der sich selbst verwaltet und seine finanzielle Basis aus öffentlichen Mitteln, Bußgeldern, Spenden und Mitgliederbeiträgen eigenständig sichern muss. Finanzielle Zuwendungen werden somit ausschließlich für die Arbeit in Mönchengladbach verwendet. Zur Aufrechterhaltung und Erweiterung der vielfältigen vorgenannten Angebote und Hilfsprogramme ist der DKSB fortwährend auf ehrenamtliches Engagement, viele Mitglieder und auf großzügige Spender angewiesen.
Heidrun Esser Geschäftsführerin |
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Ganz herzlich möchten wir dem Ehepaar Herfs von der St.Helena-Apotheke für ihre großherzige Spende in Höhe von 5000.- € zugunsten der Jugendarbeit unserer Gemeinde danken. Diese unerwartete Gabe war für uns alle eine große Überraschung, über die wir uns sehr gefreut haben und die uns zeigt, wie sehr die Arbeit unseres Jugendwartes, Herrn Werner Schwertfeger, der seit nunmehr 20 Jahren in unserer Kirchengemeinde zum Wohle der Kinder und Jugendlichen überaus erfolgreich tätig ist, von allen geschätzt wird.
In herzlicher Dankbarkeit Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha, Vorsitzender des Presbyteriums |
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Neues Leben auf dem Grab meiner Mutter
Am 20. Juni war ich wieder da und siehe da, es lagen jetzt 5 Eier darin. In der letzten Zeit hatte es fast jeden Tag geregnet, doch das Vögelchen hatte ein trockenes Heim für seine Nachkommen gefunden. Hoffentlich wird es nicht entdeckt und zerstört, da sich dort in der Nähe immer ein Eichhörnchen aufhält !
01.07. Alles in Ordnung. Das Rotkelchen saß gegenüber im Baum und war ganz aufgeregt, als ich in Nestnähe kam.
07.07. Vorsichtig habe ich ein paar Zweige hochgehoben, um ins Nest schauen zu können. Ein paar hungrige Schnäbel zeigten sich.
18.07. Das Nest ist leer. Ich hoffe, die jungen Rotkelchen sind flügge und werden uns mit ihrem Gesang im nächsten Jahr erfreuen. S. Wallbaum |
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Dankwort im Einführungsgottesdienst des neuen Presbyteriums am Sonntag, dem 30. März 2008 in der Martin-Luther-Kirche zur Verabschiedung der Presbyter Erwin Faßmann und Lothar Puzicha
Lieber Herr Faßmann, lieber Herr Puzicha!
Es fällt mir nicht leicht, Sie beide heute aus dem Presbyterium zu verabschieden, denn wir haben einige Jahrzehnte lang vertrauensvoll gemeinsam im Presbyterium, dem Leitungsorgan unserer Gemeinde, zusammenarbeitet. Wir haben mit den anderen Mitgliedern des Presbyteriums in der Verantwortung vor unserem Herrn zum Wohle unserer Gemeinde unseren Dienst getan und sind gemeinsam immer wieder auf einen guten Weg geführt worden. Dafür wollen wir unserem Herrn von ganzem Herzen danken und ich möchte heute auch Ihnen, lieber Herr Faßmann und lieber Herr Puzicha, den tiefempfundenen Dank unserer ganzen Gemeinde aussprechen für Ihre jahrzehntelange, engagierte Mitarbeit in unserem Presbyterium. Lassen Sie uns einmal dankbar Rückschau halten auf die lange Zeit Ihres Dienstes: Sie, lieber Herr Puzicha, wurden am 31.Dezember 1977,vor mehr als dreißig Jahren, als Presbyter in Ihr Amt eingeführt; eine ganze Generation lang durften Sie in unserem Presbyterium tatkräftig mitwirken! Von unserem unvergessenen ersten Baukirchmeister Walter Brunen übernahmen Sie im Jahre 1981 das Amt des Baukirchmeisters ,das Sie bis zum Jahr 2004 innehatten. In Ihre lange Amtszeit fällt der Bau unserer Martin-Luther-Kirche, die am 6.November 1983 festlich eingeweiht werden konnte und deren „Silberjubiläum“ wir in diesem Jahr am Reformationstag, dem 31.Oktober 2008, mit einem Festgottesdienst feiern wollen. Am 6.Oktober 1985 konnte dann unser Kreuzträger eingeweiht werden, am 15.September 1989 erfolgte im Beisein einer Abordnung unserer Gemeinde der Guss unserer drei Glocken bei der Firma Rincker in Sinn/Hessen und am 25.März 1990 fand die festliche Einweihung von Glocken und Glockenturm unserer Martin-Luther-Kirche statt. Am 16.Juni 1996 wurde unsere neue Orgel eingeweiht und am 20.April 1997 folgte die Einweihung von Taufstein, Altar und Kanzel. Abgesehen von diesen großen Projekten, die in Ihre Amtszeit als Baukirchmeister fielen, kümmerten Sie sich immer wieder um die ständig anfallenden Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten, die an den Gebäuden unserer Gemeinde erforderlich wurden. Nach der Presbyterwahl 2004 übergaben Sie das Baukirchmeisteramt an Ihren Presbyterkollegen Erwin Faßmann, der am 3.Februar 1985 in seine Amt als Presbyter unserer Gemeinde eingeführt worden war, schon das Finanzkirchmeisteramt bekleidet hatte und seit dem 27.Juni 1992 unsere Kirchengemeinde als Synodaler auf den Tagungen der Kreissynode vertrat. Als Mitglied des Synodalen Rechnungsausschusses unseres Kirchenkreises war Herr Faßmann an der Aufsicht über die Finanzen der Kirchengemeinden des Kirchenkreises Gladbach-Neuß regelmäßig beteiligt. In den letzten vier Jahren Ihres Presbyterdienstes haben Sie, lieber Herr Faßmann, als Baukirchmeister etliche größere Instandsetzungsmaßnahmen und Bauerweiterungen in Angriff genommen, die erforderlich wurden, da die Gebäude unserer Gemeinde ja nun auch schon in die Jahre gekommen waren (Kindergarten und Wohngebäude waren im Jahre 1974 erstellt worden!). Intensiv haben Sie sich um den Kindergarten gekümmert, der ja seit 1979 an die Stadt Mönchengladbach vermietet ist, haben intensive Gespräche mit den zuständigen Mitarbeitern der Stadt für unsere Gemeinde geführt und haben dafür gesorgt, dass unser Gemeindezentrum mit einer zeitgemäßen Heizungsanlage ausgestattet werden konnte und die veraltete elektroakustische Anlage in unserer Kirche ersetzt wurde. Die Innenhofgestaltung haben Sie tatkräftig in Angriff genommen, haben erreicht, dass ein Archivraum unter unserem Gemeindebüro angelegt wurde, haben die Kellerräume neu gestaltet und ein umfriedetes Areal für die notwendige Unterbringung der Müllgefäße geschaffen. Vieles an den Bauten in unserer Gemeinde im Innen- und Außenbereich trägt Ihre Handschrift. So haben Sie beide als Baukirchmeister unserer Gemeinde, lieber Herr Faßmann und lieber Herr Puzicha, tatkräftig und segensreich gewirkt und Sie verzeihen mir gewiss, wenn ich in meiner Aufzählung Ihrer Aktivitäten, die ja längst nicht vollständig ist und gar nicht sein kann, weil so manches von Ihnen ja auch unmerklich in der Stille geleistet wurde, etwas vergessen habe. Ich möchte Ihnen beiden, lieber Herr Faßmann und lieber Herr Puzicha, für Ihren treuen jahrzehntelangen Dienst als Presbyter und Baukirchmeister unserer Gemeinde von ganzem Herzen danken und bin davon überzeugt, dass Sie auch nach Ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Presbyterdienst unserer Gemeinde eng verbunden bleiben. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen alles erdenklich Gute und Gottes reichen Segen und möchte Ihnen nun zur Erinnerung an Ihre jahrzehntelange Amtszeit als Presbyter unserer Gemeinde eine Urkunde und die Lutherrose überreichen.
Pfarrer Hans - Ulrich Rosocha |
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Wahl des neuen Presbyteriums am 24. Febr. 2008
Im Rahmen des sonntäglichen Gottesdienstes wurden folgende Gemeindeglieder in das Presbyterium gewählt:
Herr Hans Comelli Frau Ingrid Hein Frau Hella Koch-Troester Frau Sandra Kreis Frau Christa Kunschke Herr Thomas Lemmle Frau Erika Rondholz Frau Deborah Rübsteck Herr Wolfgang Schwark Frau Gabriele Wintgen Herr Werner Schwertfeger
Es ist erfreulich, dass sich mehr Kandidaten zur Verfügung gestellt hatten als gewählt werden konnten und damit zum Ausdruck gebracht hatten, dass sie bereit waren, ihre Zeit und Arbeitskraft in den Dienst der Gemeinde zu stellen.
Ausgeschieden aus dem Leitungsgremium sind Herr Lothar Puzicha und Herr Erwin Faßmann. Beide haben über Jahrzehnte hinweg ihre ganze Kraft für die Gemeinde eingesetzt und beide haben zeitweise das besonders schwierige Amt des Baukirchmeisters übernommen.
Wir sagen herzlichen Dank für alle Zeit und Mühen, die sowohl Herr Puzicha als auch Herr Faßmann in der Vergangenheit auf sich genommen haben.
Hans Comelli |
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10 Jahre „Shishu Mandir –Zukunft für Kinder e.V.“
Liebe Gemeinde!
1973 war dort von der Ärztin Hella Mundhra gemeinsam mit ihrem Mann ein Krankenhaus gegründet worden ,1983 wurde der indische Verein SHISHU MANDIR („Tempel für Kinder“) ins Leben gerufen, um hungernden, kranken und vernachlässigten Kindern zu helfen. Dank vieler Spenden entwickelte sich aus kleinen Anfängen ein großes Hilfsprojekt mit Kinderheim, Schule und verschiedenen Initiativen in den Dörfern. Im Kinderheim werden seit 1984 dreißig Kinder und Jugendliche betreut; in der 1993 mit einem besonderen Konzept gegründeten Schule ,für die im Jahre 2000 ein eigenes Schulgebäude errichtet werden konnte, erhalten 250 Kinder aus den umliegenden Slums und Dörfern eine qualifizierte Ausbildung. Zusätzlich konnte Anfang dieses Jahres ein der Schule angeschlossenes Ausbildungszentrum für handwerkliche und technische Berufe errichtet werden ,das Ausbildungsplätze für circa 90 Jugendliche bereitstellen kann. Unser Verein „Shishu Mandir – Zukunft für Kinder e.V.“, den wir vor zehn Jahren in unserer Kirche gründen konnten ,unterstützt seitdem von Deutschland aus die Arbeit in Indien. Längst hat der Verein, der damals so klein angefangen hat, Mitglieder in ganz Deutschland und ich möchte dafür werben, Mitglied zu werden und die Arbeit in Bangalore auf diese Weise mit einem kleinen Beitrag zu unterstützen. Die Mitgliedschaft kostet nur 36.-€ jährlich und kommt voll der Arbeit in Indien zugute, da wir ja hier alles ehrenamtlich machen und unsere Kirchengemeinde den Verein auch weiter tatkräftig unterstützt. Man kann auch eine Patenschaft für ein Schulkind übernehmen (für 36.-€ monatlich) oder für eine/n Auszubildende/n (18.-€ monatlich).
Spenden kann man einzahlen auf das Konto Nr. 7602121 bei der Deutschen Bank Mönchengladbach BLZ 310 700 24.
Anfragen kann man richten an die Vereinsvorsitzende Hella Mundhra (Tel 02452-9774999; Email: shishumandir@aol.com) oder an die stellvertretende Vorsitzende Doris Rosocha (Tel. 02161/580358;Email: hurosocha@web.de). Ich freue mich sehr darüber, daß wir aus unserer kleinen Kirchengemeinde heraus diese wichtige Arbeit nun schon zehn Jahre lang unterstützen können und wünsche dem Verein für die Zukunft von ganzem Herzen Gottes Segen. Die Gründungsversammlung des Vereins „Shishu Mandir –Zukunft für Kinder e.V.“ habe ich am 27.Mai 1998 als Versammlungsleiter eröffnet mit dem Kinderevangelium aus Markus 10,13-16: „Laßt die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“
In diesem Sinne grüße ich Sie alle ganz herzlich und freue mich sehr, wenn Sie auch weiterhin die Arbeit von „Shishu Mandir“ tatkräftig unterstützen. Ihr Pfarrer Rosocha |
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Ist unser Rheindahlen noch sicher ?
Diese Frage stellen sich zur Zeit viele Rheindahlener Bürger nach den Vorkommnissen der letzten Wochen bezüglich der Ansammlung und Zusammenrottung von gewaltbereiten Jugendlichen in der Parkanlage um die evangelische Martin-Luther-Kirche Rheindahlen und der Hilderather Straße. Es kam in der letzten Zeit zu einem Einbruch in der Kirche mit starken Verwüstungen und Sachbeschädigungen bis hin zu Körperverletzungen an Spaziergängern in der Parkanlage. Nun hat die Pfarrgemeinde reagiert. Das Presbyterium hat in seiner Sitzung am 18.06.2007 einstimmig beschlossen, hier Maßnahmen zu ergreifen. Der Polizei ist es bisher nicht gelungen, dort die nötige Präsenz und Abschreckung zu zeigen. Wie soll man das auch oder wie soll man schnell vor Ort sein, wenn in Rheindahlen kein Streifenwagen stationiert ist und man sich diesen immer erst nach Rückfrage in Gladbach oder Rheydt holen muss ? Dafür können unsere sympathischen und engagierten Bezirksbeamten nichts. Da ist die Politik gefordert, dies schnell zu ändern. Das Presbyterium hat auf diesen Zustand reagiert und den Wendler-Security-Service mit der Überwachung des Gemeindezentrums und der Parkanlage beauftragt. Also keine Angst wenn Ihnen tagsüber, ebenso wie nachts, Herren mit und ohne Hund in dunkelblauen Jacken begegnen. Oder plötzlich ein Einsatzfahrzeug über die Anlage fährt. Es handelt sich hierbei um die Mitarbeiter des Wendler-Security-Service. Sollten Sie Probleme haben, dann können sie jederzeit diese Mitarbeiter ansprechen und um Hilfe bitten. Sie werden dann umgehend weitere greifende Maßnahmen einleiten. Denn Sicherheit gehört in Profihände! Diese Aktion ist mit der Polizei abgestimmt.
Frank Wendler |
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Ein Stadtteil in Angst von Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha
Die Würde des Menschen ist unantastbar - oder: von der Verpflichtung des demokratisch verfassten Staates, mit Hilfe seiner legislativen, exekutiven und richterlichen Organe die Menschen vor jeder Art psychischer und physischer Gewalt jederzeit und an jedem Ort seiner Zuständigkeit zu schützen. Es geht um Rheindahlen, einen Stadtteil, in dem die Menschen bisher friedlich zusammen lebten. Abgesehen von den gewöhnlichen Vorkommnissen, die überall zu vermelden und nicht der Rede Wert sind, konnte auch aus Rheindahlen nichts außergewöhnliches berichtet werden. Dann aber änderten sich die Verhältnisse: An der Hilderather Strasse mit mehreren Bushaltestellen und Wartehäuschen, von wo die Menschen aus Rheindahlen in das Zentrum ihrer Stadt fuhren, begannen sich regelmäßig Jugendliche zu treffen, die sich dort oft stundenlang aufhielten, wohl weil sie keinen besseren Treffpunkt hatten. Hier darf man sich nachdenklich fragen, warum denn diesen Jugendlichen von den städtischen Organen kein angemessener Treffpunkt zur Verfügung gestellt werden konnte, um ihnen den ständigen Aufenthalt an der Haltestelle zu ersparen. Je länger sich die Jugendlichen dort trafen, umso mehr veränderte sich ihr Verhalten: Sie begannen, nachdem sie sich mit Alkohol versorgt und diesem reichlich zugesprochen hatten, Passanten zu belästigen, zunächst nur verbal, indem sie alte und junge Menschen anpöbelten, dann aber auch tätlich, idem sie alten Menschen die Gehhilfen, mit denen diese sich mühsam fortbewegten, wegtraten. Schülerinnen und Schüler wurden bedroht, angegriffen und geschlagen und Behinderte in Rollstühlen wurden attackiert. Irgendwann kamen drei Jugendliche aus diesem Umfeld auf den Gedanken, die Kinder- und Jugendräume eines benachbarten Gemeindezentrums zu verwüsten. Die Ordnungskräfte schritten ein, die Täter wurden schnell gefasst, aber zwei von Ihnen auf freien Fuß gesetzt. Man traf sie wieder an jener nun bei den Rheindahlenern schon berüchtigten Bushaltestelle. Viele mieden inzwischen diesen Ort, machten einen Bogen um ihn und nahmen weitere Wege in Kauf, um nicht in Konfrontation mit den Jugendlichen zu geraten. Aber nicht alle dachten so. Es gab auch Menschen die dort weiter entlang gingen, weil sie es nicht einsehen konnten, dass mündige Bürger eines demokratischen Staates sich durch wie auch immer gearteten Gewalttäter in ihrer Bewegungsfreiheit einschränken lassen sollen. Einer dieser Menschen, die sich darauf verlassen, das die Würde des Menschen in unserer Demokratie unantastbar ist, musste Schreckliches erfahren: Er wurde zusammengeschlagen und als er am Boden lag, trat der Täter ihm noch ins Gesicht. Es handelte sich um den selben jugendlichen Intensivtäter, der einige Monate vorher gemeinsam mit zwei anderen die Jugendräume des Gemeindezentrums verwüstet hatte. Er wurde von den Ordnungskräften gefasst, dann aber ebenfalls wieder auf freien Fuß gesetzt. Nun haben die Bewohner des Stadtteils Angst. Ihnen wird erzählt das die Täter vor anderen Jugendlichen mit seinen Taten prahlt. Entstanden ist eine Atmosphäre der Gewalt. Die Ordnungskräfte versuchen, zu tun, was sie können. Aber wie macht der Staat den Menschen glaubwürdig deutlich, dass er sein Gewaltmonopol konsequent ausübt um seine Bürgerinnen und Bürger vor jeder Art psychischer und physischer Gewalt jederzeit und an jedem Ort zu schützen, so wie es die Verfassung unseres Landes von seinen Organen einfordert? "Die Würde des Menschen ist unantastbar." |
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Seit einigen Tagen gehen breitschultrige, durchtrainierte Security-Leute an der Hilde und im Park hinter dem evangelischen Gemeindezentrum Streife. Einen ausgebildeten Hund haben sie dabei und einen Geländewagen. "Damit können wir auch durch die Grünanlagen fahren", sagt Frank Wendler. Jeden Abend, irgendwann zwischen 18h und Mitternacht, tauchen die "Sheriffs" in den dunklen Jacken auf. Offenbar zeigt ihre Anwesenheit schon jetzt Wirkung. "Wir haben beobachtet, dass an der Hilderather Strasse Jugendliche aus einem Linienbus stiegen, die Security-Leute sahen und sofort den Rückzug antraten", wird aus Rheindahlen berichtet. Viele Gespräche mit Polizei, Stadtverwaltung und Politik waren vorausgegangen. "Uns ist klar geworden, dass die Polizei wirklich nicht mehr tun kann, als sie bisher leistet", sagt Pfarrer Ulrich Rosocha. Frank Wendler betont: "Unsere Arbeit vor Ort ist mit der Polizei engstens abgestimmt." Den Rheindahlener Bezirksbeamten seien die Hände gebunden. "Wenn die Beamten zur Hilderather Strasse gerufen werden, müssen sie erst mal einen Streifenwagen aus Mönchengladbach oder Rheydt anfordern." Die Security-Leute greifen im Ernstfall sofort ein. "Wir verständigen die Polizei und halten die Randalierer fest, bis die Beamten eintreffen", sagt Frank Wendler. "Meine Leute sind natürlich entsprechend ausgebildet und geschult für diese Situationen." Pfarrer Ulrich Rosocha rechtfertigt den ungewöhnlichen Schritt des Presbyteriums: "Ich glaube nicht, dass wir hysterisch reagieren oder gar die Kinder und Jugendlichen kriminalisieren. Wir wollen verhindern, dass die Gewalt noch weiter eskaliert." Der Arzt, der an der Hilderather Strasse von einem 16-jährigen krankenhausreif geschlagen wurde, hat inzwischen eine Unterschriftenaktion organisiert. Die Listen liegen in Geschäften, Schulen, Apotheken und Arztpraxen aus. Hunderte Rheindahlener haben sich bereits eingetragen. Die Listen werden in der kommenden Woche an Oberbürgermeister Norbert Bude übergeben.
Quelle: Rheinische Post vom 27.06.07 Beitrag: Inge Schnettler, Foto: Jörg Knappe |
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Neben einem schmackhaften Abendimbiss bietet so ein Treffen auch die Möglichkeit, sich näher kennen zulernen und auszutauschen, Schwierigkeiten in der eigenen Arbeit aufzuzeigen und Anregungen für die Zukunft zu geben bzw. mitzunehmen.
Ein ganz besonders herzlicher Dank galt an diesem Abend unserer lieben Frau Petrausch, die nach 16-jähriger Tätigkeit in unserer Gemeinde nun aus dem aktiven Dienst ausscheidet.
Wir alle danken Frau Petrausch ganz herzlich für alles, was sie für unsere Martin-Luther-Kirchengemeinde getan hat.
Hans Comelli |
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Theaterspieler übergeben Schecks
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„Glauben - an Gott und an das Gute“ / "Denkanstöße" aus der Rheinischen Post vom 26. Januar 2007
„Niemand verachte dich wegen deiner Jugend!“ 1.Timotheus 4,12 Mit diesen Worten ermuntert der Apostel Paulus seinen Schüler Timotheus, der eine wichtige Aufgabe in der jungen christlichen Gemeinde übernehmen soll. Paulus hielt viel von der Jugend. Er traute ihr etwas zu. So geht es mir auch. Ich arbeite gerne mit jungen Menschen. Man muss sie ernst nehmen. Wenn man mit Jugendlichen offen über Probleme spricht, dann wundert man sich darüber, wie überlegt und vorbehaltlos sie dazu in der Lage sind, sachlich zu argumentieren und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Ja, wahrhaftig: man soll die Jugend nicht verachten so, als verstünde sie noch nichts vom richtigen Leben, sondern man soll sie nach Möglichkeit mit einbeziehen in anstehende Denk- und Entscheidungsprozesse und man soll ihre Meinung ernsthaft hören und berücksichtigen.
In unserer Kirche gibt es eine blühende Jugendarbeit; sie ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde und unsere Jugendlichen wissen, dass sie ernst genommen werden, ja, dass ihre Meinung gehört und in die Praxis umgesetzt wird, wo immer dies möglich ist. Ich freue mich sehr darüber, denn es ist das Kennzeichen einer lebendigen christlichen Gemeinde, dass junge Menschen sich in ihr angenommen und wohl fühlen und dass sie verstanden haben, worum es in unserem christlichen Glauben geht: miteinander für andere da zu sein, unser Leben gemeinsam zu verbessern und sich selbst von Gott so angenommen zu wissen ,dass man voller innerer Freude und Überzeugung d i e Liebe, die einem selbst von Gott geschenkt worden ist, an seine Mitmenschen weitergeben kann. W e i l das aber so ist, kann man sich vorstellen, wie geschockt ich war, als mich unser Küster am Morgen des 18. Januar anrief und mir sagte: “Bei uns ist eingebrochen worden!“ Als ich dann in der Kirche war und in unser Jugendzentrum, die Heimat unserer „Jungen Gemeinde“, kam, verschlug es mir die Sprache: es bot sich mir ein Bild der Verwüstung. Ich hatte mit den Tränen zu kämpfen. Wie war so etwas möglich? Wem konnte daran gelegen sein, etwas so Positives wie unsere Jugendarbeit einfach sinnlos zu zerstören? Ich weiß es bis heute nicht.
Die Ereignisse überschlugen sich: die Kriminalpolizei kam, um nach Spuren zu suchen, alles wurde fotografiert ,Versicherungsfachleute begutachteten den Schaden und dann kam das große Aufräumen. Und hier zeigte sich, dass in der Not alle zusammenstanden :die Junge Gemeinde räumte auf und alle packten mit an. Einige Tage dauerte es, bis drei Container voll waren - mit Wehmut mussten wir uns von vielem trennen, was einfach kaputt oder unbrauchbar war. „Tabula rasa“. Eine Reinigungsfirma sorgte für die professionelle Reinigung der Räume, die notwendig geworden war, um schädliche Rückstände entfernen zu können und dann hieß es für uns alle, nach vorne zu schauen. Ja, wir schauen nicht zurück. Jesus sagt einmal: “Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes“ (Lukasevangelium Kap.9,62). Wir wollen gemeinsam nach vorne schauen. Wir wollen uns nicht lähmen lassen durch das Werk sinnloser Zerstörung. Wir geben nicht auf, denn uns liegt das Reich Gottes am Herzen: das Reich der Liebe, der Vergebung ,der Barmherzigkeit und des Guten. Gott ist für uns der Garant des Guten und ihm folgen wir nach. Wenn wir nicht mehr an Gott und damit auch an das Gute glauben würden, dann wären wir verloren. Darum dürfen die Menschen überall in der Welt ihren Glauben an Gott und an das Gute nicht verlieren, sondern sie müssen trotz aller Rückschläge gemeinsam daran weiterarbeiten, das Gute in ihrem Leben und im Leben der Menschheit zu verwirklichen, trotz Krieg, Bomben und Terror in der Welt und trotz sinnloser Zerstörung ,wie wir sie in unserer Gemeinde erfahren mussten.
Hans-Ulrich Rosocha |
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Ihre Juliane Kamphausen (Kirchenmusikerin der Martin-Luther-Kirchengemeinde Rheindahlen) |
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„Denkanstöße“ aus der Rheinischen Post - MG im Oktober 2006
„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ Galater 5, 1
Ein für uns hochaktuelles Wort, das der Apostel Paulus an die Galater schrieb: wir Christen leben in und von der christlichen Freiheit! Allerdings scheinen wir das nicht mehr zu wissen. Wir sind müde und träge geworden und haben vergessen, dass man den Schatz der christlichen Freiheit, die zum wichtigsten Erbe unserer abendländischen Kultur gehört, ständig verteidigen muss – aber nicht mit Gewalt, sondern mit den Waffen des Geistes und der Vernunft. Christliche Freiheit basiert auf dem Glauben daran, dass der Geist Gottes uns zu menschlichem Denken und Handeln befreit, wie der Apostel Paulus im 2.Brief an die Korinther schreibt: „Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ 2. Korinther 3,17
Christliche Freiheit muss aufmerksam und wachsam sein, sie darf sich nicht einschläfern lassen von ideologischen und religiösen Parolen, die uns vorgaukeln, die komplexen Probleme unserer Welt seien mit Radikalrezepten zu lösen. Unser christlicher Glaube, der uns von Engstirnigkeit zu verantwortlichem Denken und Handeln befreit, verlangt von uns einen unvoreingenommen und toleranten Dialog mit den Menschen, die anders denken und glauben als wir, die aber genau wie wir ehrlich und offen dazu bereit sind, mit uns gemeinsam in Anerkennung der allgemeinen Menschenrechte und auf der Basis praktischer Vernunft zu kommunizieren. In diesem Sinne können wir den vom Bundesinnenminister angestoßenen Dialog mit den Vertretern muslimischer Organisationen in unserem Land nur begrüßen. Auf der Grundlage unserer christlichen Freiheit, in der wir leben und die wir auch verteidigen wollen, lehnen wir sowohl religiösen als auch ideologischen Fanatismus sowie Terror jeglicher Art ab und bekämpfen ihn mit allen uns zur Verfügung stehenden friedlichen Mitteln. Für die Freiheit muss man kämpfen, für die Freiheit muss man sich persönlich einsetzen, die Freiheit muss man verteidigen. Sie kommt nicht von selbst. Sie geht aber von selbst, wenn diejenigen, die in Freiheit leben, nicht mehr dazu bereit sind, alles Menschenmögliche für die Erhaltung ihrer Freiheit zu tun. Es ist ein Phänomen, dass Menschen, die in Unfreiheit leben, sich oft bis zur Selbstaufgabe im Kampf um ihre Freiheit aufopfern, dass aber Menschen, die lange in Freiheit leben, nur allzuschnell das Bewusstsein für den Wert der Freiheit verlieren; aus Angst oder Trägheit setzen sie religiösen oder ideologischen Fanatikern und Terroristen, welche die Freiheit ihrer Mitmenschen einengen, beschneiden und ersticken wollen, keinen oder nur geringen Widerstand entgegen. Darum gilt für uns:
“Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“
Hans-Ulrich Rosocha |
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Erklärung der Evangelischen Kirche im Rheinland zum Nahost-Konflikt
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,
die Menschen im Nahen Osten erleben in diesen Tagen eine erschreckende Eskalation der Gewalt.
Täglich wächst die Zahl der Opfer, besonders unter der Zivilbevölkerung. Die Situation der Flüchtlinge aus dem Krisengebiet ist bedrückend. Nur zu verständlich ist darum die Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand und der Aufnahme von Verhandlungen. Es muss in der Tat alles Menschenmögliche getan werden, andere als militärische Lösungen für den gegenwärtigen Konflikt zu finden.
Darum beten wir für Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen und Völker im Nahen Osten, insbesondere für die, die durch die Kampfhandlungen in Israel, im Libanon und in Palästina an Leib und Seele verwundet sind, und für die, die den Verlust von Angehörigen und Freunden beklagen. Und wir unterstützen nach unseren Möglichkeiten weiterhin unsere Partner in Israel und Palästina, die sich für einen gerechten Frieden und für Versöhnung einsetzen. Mit Sorge verfolgen wir die zunehmend einseitiger werdende Berichterstattung, die auch in der öffentlichen Diskussion ihren Niederschlag findet. Die Reaktion Israels auf die Entführung israelischer Soldaten an den Grenzen zum Gazastreifen und dem Libanon sowie den Beschuss israelischer Wohngebiete durch Hamas und Hisbollah weckt die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Mittel, aber es dient dem Friedensprozess gewiss nicht, in diesem Konflikt Ursache und Wirkung zu verwechseln:
Im Süden wie im Norden sind die Kampfhandlungen durch das Vordringen von Hamas und Hisbollah-Aktivisten auf israelisches Gebiet provoziert worden. Israel hat sich gemäß der Resolution 1559 des UN-Sicherheitsrats vom August 2004 aus dem Libanon zurückgezogen; die libanesische Regierung aber hat es bis heute nicht vermocht, die Hisbollah zu entwaffnen und die eigene Armee an der Grenze zu stationieren, wie es die Resolution vorsieht.
Israel hat sich aus dem Gaza-Gebiet zurückgezogen, um damit den Weg zu einer wirklich autonomen palästinensischen Selbstverwaltung frei zu machen. Die Hamas-Regierung aber, wie auch die Führung der Hisbollah, propagieren weiterhin den Anspruch auf ganz „Palästina“ und unterstreichen ihre Forderung durch Vernichtungsdrohungen und anhaltenden Raketenbeschuss auf israelische Dörfer und Städte.
Wir rechtfertigen Israels Politik damit nicht kritiklos, das tun auch viele Israelis nicht. Aber jede Kritik an Israel muss die besondere Geschichte und Situation dieses Staates und seiner Bürgerinnen und Bürger im Blick haben und darf die Gewalt, die von der arabischen Seite ausgeht, nicht verharmlosen.
Darum stellen wir uns auch an die Seite der jüdischen Kultusgemeinden in Deutschland, die um die Existenz Israels bangen. Wir warnen davor, die gegenwärtige Situation im Nahen Osten wieder einmal als Legitimation für antijüdische Äußerungen und Aktionen in unserem Land zu missbrauchen.
Als Christinnen und Christen glauben wir, dass Gottes Liebe allen Menschen gilt und dass die selig gepriesen werden, die Frieden stiften; dass es in allen Konfliktparteien Menschen gibt, die wissen, dass Gewalt und Krieg Konflikte nicht lösen können, die mutig und ausdauernd Schritte aufeinander zu tun und sich so für einen Frieden einsetzen, der allen gerecht wird; dass das Friedensgebot jüdische, christliche und islamische Männer und Frauen verbindet, und wir um Gottes Willen miteinander entdecken, wie wir diese Weisung für unser Zusammenleben fruchtbar machen können. Wir bitten Gott um seinen Geist bei allen Bemühungen um eine Lösung des Konflikts, um seinen Frieden, der höher ist als alle menschliche Vernunft:
„Du Gott der Gerechtigkeit und des Friedens, wir bringen vor dich unsere Sorge und unsere Bitterkeit über die Spirale der Gewalt im Nahen Osten. Weinende Menschen auf allen Seiten, anklagende Trauer und zu allem entschlossene Kämpfer. Diese Bilder lassen uns nicht kalt. Wir meinen, Partei beziehen zu müssen. Aber wir bitten dich, bewahre uns davor, uns mit hinein ziehen zu lassen in unfruchtbare Schuldzuweisungen und Pauschalurteile. Schenke uns Besonnenheit und Wachsamkeit gegenüber Feindbildern, auch unseren eigenen.
Hilf uns an unserem Ort für die Heilung
zerstörter Beziehungen zu sorgen. Segne alle Menschen in Israel, Palästina
und im Libanon, die sich im Einsatz für einen gerechten Frieden abmühen,
dass sie ihren Mut nicht verlieren und die Früchte ihrer Arbeit erleben
können. Du Gott kannst auch aus dem Bösesten Gutes gebären. Darum bitten
wir dich im Namen Jesu Christi.“ Wir bitten Sie herzlich, in Ihren Gesprächen über den Konflikt im Nahen Osten und Ihren Gottesdiensten für Besonnenheit einzutreten und, wo Ihnen immer möglich, auch den Kontakt zu den betroffenen Menschen zu pflegen.
Mit herzlichem Gruß
Ihr Wilfried Neusel - Oberkirchenrat - |
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Internationales christliches Friedensprojekt von Hisbollah-Raketen bedroht! Nes Ammim braucht Unterstützung!
„Die Bunker sind vorbereitet, alle Sicherheitsmaßnahmen getroffen“, sagt uns Kay, Sicherheitsbeauftragter im internationalen christlichen Dorf Nes Ammim. So eine Situation hat er noch nicht erlebt. Seit fünf Jahren leistet er mit seiner Frau Beate und zwei Kindern in Nes Ammim einen Freiwilligen Friedensdienst. Lea und Lucas besuchen Schulen in der Umgebung. Zum Glück haben sie Ferien, denn in einem der Schulorte ist schon eine Rakete eingeschlagen. Jetzt leben fast 20 Deutsche dort, neben der Familie von Kay noch eine deutsche Familie mit Baby. Die meisten sind schon länger in Nes Ammim, für einige geht im nächsten Monat ihr ein-jähriger Friedensdienst zu Ende. Cornelia aber ist erst seit ein paar Tagen in Israel und erlebt gleich diese Krisensituation, in der ringsum Raketen einschlagen. „Die Stimmung unter unseren Freiwilligen ist zwar angespannt, aber ruhig und auch die jungen Leute nehmen es noch eher ‚cool’. Aber wir hoffen natürlich,“ sagt Kay, „dass uns Nächte im Bunker – anders als unseren Nachbarn – erspart bleiben.“ Die Lage ändert sich schon wenige Stunden danach. Einschläge in der unmittelbaren Umgebung bei den Nachbarn im jüdischen Regba und arabischen Abu Snan, kaum 3 km von uns entfernt. Auch die Nes Ammimer müssen die Bunker aufsuchen.
Seit Anfang der 60er Jahre gibt es dieses einzigartige Projekt in Israel, aus Spendenmitteln aus Europa aufgebaut und finanziert. Nes Ammim (hebr. „Zeichen für die Völker“) steht seitdem für Friedensarbeit in Galiläa. Einige tausend Freiwillige, meist junge Menschen aus Europa, haben inzwischen einen Freiwilligen Friedensdienst in Nes Ammim geleistet. Und seitdem hat Nes Ammim viele politische Krisen im Nahen Osten überstanden. Die Freiwilligen sind trotz eigener Bedrohung, auch in beiden Golfkriegen, geblieben – aus Solidarität mit den Menschen dort und als Zeichen, dass sie Versöhnung gerade in schwierigen Zeiten ernst meinen. Die Nachbarn – Juden, muslimische und christliche Araber sowie Drusen – haben darauf mit Anerkennung und Hochachtung reagiert. Auch jetzt wollen fast alle Freiwilligen in Nes Ammim bleiben, obwohl die Bedrohung dieses Mal noch ernster ist. In der gemischten Bevölkerungsstruktur im Nordwesten schien man immer sicher zu sein. Aber jetzt reichen die Katjuscha-Raketen viel weiter, und sie können auch Nes Ammim treffen – so wie schon mehrere Orte ganz in der Nähe und die 5 km entfernte Nachbarstadt Nahariya, das nur 15 km entfernte Akko und das 30 km entfernte Haifa bereits getroffen wurden.
Wir hoffen trotz der schwierigen Situation auf Frieden für Israel und seine Nachbarn. Das Projekt Nes Ammim steht aber auch aus wirtschaftlichen Gründen auf dem Spiel: Jeder versteht, dass der gesamte Tourismus im Norden Israels zum Erliegen gekommen ist. Gäste – aus dem Inland wie aus dem Ausland – reisen vorzeitig ab oder stornieren spontan, auch bei uns. Dadurch fallen die so dringend benötigten Einnahmen aus unserem Gästehaus, die für die Friedensarbeit gebraucht werden, aus. Aber wir wollen gerade in diesen Zeiten die Tradition von Nes Ammim als „Zeichen für die Völker“ und Ort der Versöhnung in Israel fortsetzen. Dafür brauchen wir dringend Unterstützung aus Europa!
Steuerabzugsfähige Spenden erbitten wir auf das Konto des deutschen Nes Ammim Vereins: Konto-Nr. 1010988019, BLZ 350 601 90, KD-Bank, Duisburg Weitere Informationen und Material: Nes Ammim e.V., Bergesweg 16, 40489 Düsseldorf, 0211-405975-0/-1/-2, info@nesammim.de |
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Abschied von einer geliebten Arbeit nach über 20 Jahren
Vor mehr als 20 Jahren begannen Sie, liebe Frau Koch-Troester, in unserer Gemeinde im Rahmen der Erwachsenenbildung das Interesse zu wecken für tänzerische Ballett- und Gymnastikkurse. Dank Ihrer professionellen Ballettausbildung haben Sie dann diese Arbeit über viele Jahre angeboten und mit Erfolg durchgeführt.
Das Presbyterium dankt Ihnen an dieser Stelle sehr herzlich für Ihre engagierte Arbeit. Ihrem Wunsche zufolge wird Frau Anke Blum diese Arbeit nun weiterführen.
Comelli
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Senioren - Stadtranderholung 2006 in der „ Burg Wegberg“
Es war wieder einmal eine wunderschöne Zeit in Wegberg. Das gute Wetter hatten wir im Gepäck, und der Empfang in der Burg war herzlich. Eine Überraschung war die Verschönerung der Freiterrasse, denn alle Fenster der Veranda hatten neue Markisen bekommen. Es ist sehr angenehm, wenn man das gute Wetter draußen in gepflegter Umgebung genießen kann. Die geschmackvollen Dekorationen des Restaurants erfreuten uns wie schon so oft, und das Personal und auch die Chefs waren uns gegenüber sehr zuvorkommend und liebenswürdig. Das Essen – jeden Tag ein 3-Gang-Menue – war Klasse und sehr reichhaltig, und der Kuchen am Nachmittag – oder auf Wunsch auch die Schnittchen – schmeckten uns vorzüglich.
Wir, die Teilnehmer der Stadtranderholung, konnten den Tag einteilen, wie es uns gefiel; nur die Mahlzeiten mussten wir pünktlich einhalten. Das Städtchen Wegberg hat einiges zu bieten: einen Stadtbummel mit Shopping ( Weg ca. 5 Min. ), ein Spaziergang durch den Park mit Rastmöglichkeiten am Weiher oder eine kleine Wanderung entlang der Schwalm.
Auch wer nicht mehr so gut laufen kann, muss sich nicht langweilen. Das Betreuer-Team unter der Leitung von Frau Comelli bietet immer etwas zur Unterhaltung an, z.B. leichte Gymnastik im Sitzen zu munterer Musik, Spiele, um unsere grauen Zellen zu trainieren, singen, lachen und erzählen. Auch für gute Gespräche untereinander blieb Zeit und Gelegenheit.
Nach dem Mittagessen konnten wir im Schatten alter Bäume auf unseren Liegestühlen ausruhen, schlafen oder nur träumen. Nicht vergessen möchte ich die morgendliche Andacht zur Einstimmung auf den neuen Tag. Wer mochte, konnte danach noch eine Tasse Kaffee trinken und ein paar Kekse dazu knabbern.
Abends gegen 18.00 Uhr hatte uns der bereitgestellte Fahrdienst wieder vor unsere Haustür gebracht, und wir konnten glücklich und zufrieden unseren Abend und unser eigenes Bett genießen. Es war eine schöne und erholsame Zeit, wo Leib und Seele zu ihrem Recht kamen. Ich möchte keinen dieser „ Stadtrand-Tage „ missen.
Nur etwas bedrückt mich: Warum wird dieses wirklich gute Angebot nicht von noch mehr Teilnehmern genutzt ? Zu teuer ist es wirklich nicht ! 100,-- € für 8 Tage, d.h., pro Tag 12,50 € für all` diese praktischen und schönen Leistungen. So ein Angebot findet man so schnell nicht wieder.
Ich bin der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde für diese Möglichkeit des Erholens sehr dankbar. Auch unsere katholischen Senioren aus der St. Helena-Gemeinde sind immer herzlichst zur „Stadtranderholung“ eingeladen und willkommen.
Es wäre traurig, wenn wegen mangelnder Teilnehmerzahl diese Maßnahme nicht mehr stattfinden würde, besonders für die Senioren, die einen „ Urlaub weiter weg „ nicht mehr verkraften können. Für nächstes Jahr wünsche ich mir mehr „ Mitreisende“ .
Katharina Heinrichs |
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15 Jahre FÖRDERVEREIN GEMEINSCHAFTSGRUNDSCHULE RHEINDAHLEN
Am 19. März 1991 trafen sich auf meine Einladung hin in der Gemeinschaftsgrundschule Rheindahlen Eltern, Lehrer und Freunde der Schule zur Gründungsversammlung eines Fördervereins. Dieser Förderverein sollte die Aufgabe haben, die Schule in ideeller und materieller Hinsicht zu fördern und zu unterstützen.
Er sollte die Interessen der Schule im Bereich der Öffentlichkeit, der Verwaltung und der politischen Gremien in vielen Fällen besser und direkter vertreten können, als es den Gremien der Schulmitwirkung durch vorgeschriebene Dienstwege möglich ist. Außerdem sollte der Förderverein Gemeinschaftsprojekte der Schule unterstützen und finanzielle Hilfen gewähren, also dort eintreten, wo Vorhaben der Schule nicht aus städtischen Mitteln finanziert werden konnten, bzw. wo Kürzungen der Haushaltsmittel für die Schulen es erforderten. Ein Förderverein, der durch Mitgliedsbeiträge und Spenden über ein bescheidenes “Vermögen“ verfügt, kann auch in besonderen Notfällen mit finanzieller Unterstützung einspringen und so die Lern- und Arbeitsbedingungen für unsere Kinder verbessern helfen.
In der Gründungsversammlung gelang es uns, einen engagierten Vorstand zu wählen, der die Belange der Schule optimal vertreten konnte. Ich bin heute noch sehr dankbar dafür, dass sich damals als Vertreter des Lehrerkollegiums Frau Jordan und Herr Gelissen und als Vertreter der Elternschaft Frau Hnida und Frau Couson in den Vorstand wählen ließen und gerade in den wichtigen Anfangsjahren des Vereins die Gemeinschaftsgrundschule tatkräftig und mit vielen guten Ideen unterstützen konnten. Auch diejenigen Vereinsmitglieder, die sich in späteren Jahren für die Arbeit im Vorstand des Fördervereins zur Verfügung stellten, führten die begonnene Arbeit in demselben aktiven und innovativen Geist wie in den Gründungsjahren des Vereins weiter.
Ich freue mich sehr darüber, dass der Förderverein seit nunmehr 15 Jahren die Gemeinschaftsgrundschule Rheindahlen zum Wohle unserer Kinder nach Kräften fördert und unterstützt.
Ich möchte dieses Jubiläum zum Anlass nehmen, allen, die sich im Förderverein für die Gemeinschaftsgrundschule Rheindahlen engagiert haben, ganz herzlich zu danken. Es lohnt sich, einmal Rückschau zu halten auf die Geschichte der Gemeinschaftsgrundschule: Die Gemeinschaftsgrundschule Rheindahlen existiert seit Beginn des Schuljahres 1977/78, als die bisherige Evangelische Grundschule mit meiner ausdrücklichen Zustimmung in eine Gemeinschaftsgrundschule umgewandelt worden war. Ich habe diese Umwandlung damals vor allem deshalb sehr begrüßt, weil die Gemeinschaftsschule als Schule auf der Basis christlicher Grundwerte offen ist für Schüler aller Religionen und Weltanschauungen, wie es in der Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen festgelegt ist.
In Rheindahlen gab es seit dem Beginn des Schuljahres 1951/52 eine Evangelische Volksschule. Sie war zunächst in den damaligen Gemeinderäumen der Evangelische Kirchengemeinde an der Mennrather Straße untergebracht. Unter großem Einsatz der evangelischen Bürger Rheindahlens und mit Unterstützung der Stadt Mönchengladbach konnte dann an der Geusenstraße eine Evangelische Schule neu gebaut und am 12.Juli 1967 bezogen werden. Inzwischen war jedoch das Gesetz zur Ordnung des Schulwesens in NRW erlassen worden, das schon mit Beginn des neuen Schuljahres 1968 in Kraft treten und die alte Volksschule in Grund- und Hauptschule trennen sollte. Im Zuge dieser Umstrukturierung blieb von der Evangelischen Volksschule nur die Evangelische Grundschule übrig, die sich dann mit der Katholischen Grundschule das Schulgebäude Geusenstraße teilte.
Seit der Umwandlung der Evangelischen Grundschule in eine Gemeinschaftsgrundschule zu Beginn des Schuljahres 77/78 existieren beide Schulen in demselben Gebäude friedlich nebeneinander. Die Gründung eines Fördervereins für die Gemeinschaftsgrundschule Rheindahlen vor 15 Jahren hatte für mich zusätzlich auch die wichtige Bedeutung, das gute Verhältnis zur kath. Schule, die sich den Namen „Will-Sommer-Schule“ nach einem bekannten Rheindahlener Künstler gegeben hat, zu fördern und zu unterstützen.
Auch das Presbyterium der Ev. Martin-Luther-Kirchengemeinde Mönchengladbach-Rheindahlen legt großen Wert auf das friedliche Neben- und Miteinander beider Schulen im Schulgebäude an der Geusenstraße und freut sich auf eine von gegenseitigem Vertrauen getragene gemeinsame Zukunft.
Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde Mönchengladbach-Rheindahlen |
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Weihnachtsgottesdienst der Gemeinschaftsgrundschule Rheindahlen.
Es ist uns einer geboren, der stärker ist als alle Mächtigen
Nach der Begrüßung der Kinder durch Pfarrer Rosocha zum Ökumenischen Gottesdienst in der Ev. Martin-Luther-Kirche erklang aus mehr als zweihundert Kindermündern das gern gesungene Eingangslied „Im Namen des Vaters“. Es folgte ein Spiel der zweiten Schuljahre, das Frau Link-Schwertfeger mit viel Liebe und Sorgfalt eingeübt hatte: Maus, Katze, Hund, Wolf und Bär machten sich auf die Suche nach dem neugeborenen König. Es herrschte Friede unter den Tieren, denn es war einer geboren, der stärker ist als „du“. Auch sie folgten dem Stern zur Krippe und die Maus war verwundert, dass sie als Kleinste und Schwächste den anderen Tieren den Weg zur Krippe zeigen durfte. Für das ausdruckvolle Spiel und die laut und deutlich gesprochenen Texte gab es einen verdienten Applaus.
Gemeindereferent Bernhard Krinke-Heidenfels führte weiter durch den Gottesdienst, bei dem die Kinder ihre Spendenkästchen für das „Kindermissionswerk“ zum Altar brachten. Die Fürbitten wurden von dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ begleitet. Der Schulchor unterstützte nicht nur die in der Schule geübten Lieder; er bot unter der Leitung von Frau Kamphausen auch ein eigenes für den Weihnachtsgottesdienst einstudiertes Lied dar.
Nach dem von Pfr. Rosocha und Gemeindereferent Herrn Kinke-Heidenfels gemeinsam gesprochenen Segen, wurden die Kinder mit dem Lied „Weihnachten ist nicht mehr weit“ in den Schulmorgen entlassen.
Es folgte darauf nicht die zu erwartende Hektik des Aufbruchs – nein, die Kinder blieben ruhig sitzen und strahlten die Zufriedenheit aus, etwas Besonderes erlebt zu haben und an einem Ort sein zu dürfen, an dem sie sich wohlfühlen können. Dies war das schönste Geschenk für alle, die an Planung und Durchführung des Gottesdienstes beteiligt waren!
Die Gemeinschaftsgrundschule Rheindahlen wünscht allen Leserinnen und Lesern, dass auch sie durch das Weihnachtsfest von etwas Wunderbarem angerührt und in ihrem Leben bereichert worden sind.
Hans Netzer Schulleiter |
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Der Herr ist mein Hirte,mir wird nichts mangeln. Psalm 23,1
geboren am l5.August 1910 in Nikolaiken/Ostpreußen ist wenige Wochen vor ihrem 95.Geburtstag heimgegangen zu unserem auferstandenen Herrn Jesus Christus, dem wir gehören im Leben und im Sterben.
Frau Okuneck war von 1951 bis 1983 Küsterin im Evangelischen Gemeindehaus an der Mennrather Straße.
Sie hat gerade in den Anfangsjahren unserer Kirchengemeinde gemeinsam mit ihrer Familie durch ihr liebevolles Wesen das Selbstverständnis der Evangelischen Gemeinde Rheindahlen als Einladende Gemeinde federführend mitgeprägt.
Wir danken unserem Herrn für den aufopfernden und liebevollen Dienst,den Frau Okuneck jahrzehntelang treu und gewissenhaft für den Herrn und seine Gemeinde getan bat.
41179 Mönchengladbach-Rheindahlen,Südwall 32,den 23.Juli 2005
Für das Presbyterium der Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde- Mönchengladbach-Rheindahlen
Christa Kunschke, Kirchmeisterin Pfarrer Rosocha ,Vorsitzender
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Die Evangelische Gemeinde Rheindahlen trauert um Pfarrer Gehlen
In der Nacht vom 2. zum 3.Mai starb nach kurzer, schwerer Krankheit der Pfarrer unserer Katholischen Schwestergemeinde St.Helena, Winfried Gehlen.
Als ev. Gemeinde in Rheindahlen waren wir zutiefst erschüttert über seinen Tod . Pfr. Gehlen begegnete uns stets freundlich und aufgeschlossen. Sein Herz schlug für die Ökumene. Als er 1993 seinen Dienst in Rheindahlen antrat, ließ er es sich nicht nehmen, von den Einführungsfeierlichkeiten in St.Helena noch herüberzukommen in unsere Martin-Luther-Kirche, wo wir unser Gemeindefest feierten, um uns zu begrüßen. Noch wenige Tage vor seinem Tod trafen wir uns in seinem Pfarrhaus zur letzten ökumenischen Begegnung, die für unsere beiden Gemeinden zu einer guten Tradition geworden ist. Sie verlief wie immer in harmonischer Atmosphäre, in der wir die Gelegenheit hatten, uns untereinander auszutauschen und uns gegenseitig Mut zu machen. Mit der ganzen Pfarrgemeinde St.Helena haben wir uns in den schweren Stunden des Abschieds verbunden gefühlt. Wir hoffen, dass die gute ökumenische Zusammenarbeit der beiden christlichen Gemeinden in Rheindahlen über den Tod von Pfarrer Gehlen hinaus fortgeführt werden kann.
Pfarrer Rosocha Vorsitzender des Presbyteriums |
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Pfarrer Hans-Ulrich Rosocha ist seit 30 Jahren in Rheindahlen
Seine Frau Doris, die er schon während der Konfirmandenzeit kennenlernte, unterstützt ihn bei der Arbeit auf vielfältige, nicht immer sichtbare Weise. Aber man merkt im Gespräch, dass sie bestens aufeinander eingespielt sind, sich gut ergänzen. Die ehemalige Volksschullehrerin hat zahlreiche Aufgaben in der Gemeinde übernommen, ist Ansprechpartnerin für viele Gemeindemitglieder und schirmt ihren Mann auch schon mal ab, wenn er Ruhe braucht, z.B. um die nächste Predigt vorzubereiten. Besonders wichtig war für Hans-Ulrich Rosocha von Anfang an die Ökumene. Er hat ein gutes Verhältnis zur katholischen Pfarrgemeinde St. Helena, vor allem auch zu Pfarrer Winfried Gehlen. Die Kinder- und Jugendarbeit liegt ihm ebenso sehr am Herzen, er freut sich, wenn er wieder einmal Kinder für den Glauben beigeistern konnte. "Der Umgang mit der Jugend hält mich fit!" Die Rosochas leben gerne in Rheindahlen, weil sie hier sehr gut aufgenommen wurden und mittlerweile verwurzelt sind, "weil so viele nette Menschen hier leben und weil es ein in sich geschlossener Ort mit Tradition ist, der trotzdem aufgeschlossen ist für alle Entwicklungen." Weil er sich hier so wohl fühlt, hat Hans-Ulrich Rosocha seinen Wunsch zu promovieren aufgegeben. Neben seiner Gemeindearbeit stand die Familie im Mittelpunkt, die beiden adoptierten Zwillinge Markus und Christiane und Sohn Christoph. Als Ausgleich sieht Hans-Ulrich Rosocha die Musik. Er singt im Kirchenchor der Gemeinde, ist seit einiger Zeit mit viel Freude Mitglied im Posaunenchor und beide Rosochas spielen Geige in einem Hausmusikkreis.
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Rückblick auf den Gottesdienst am 13. März 2005
Dieser Gottesdienst war für unsere Gemeinde etwas besonderes und erfüllte uns einerseits mit großer Freude; andererseits aber auch mit etwas Wehmut.
Ein wenig wehmütig und traurig waren wir jedoch alle darüber, dass wir Herrn Höhnke aus dem Presbyteramt und auch als stellvertretenden Vorsitzenden des Presbyteriums verabschieden mussten. Nicht, weil wir ihn loswerden wollten, sondern weil es die Vorschriften der Landeskirche uns so vorschreiben.
33 ½ Jahre haben Sie, lieber Herr Höhnke, Ihre Kraft und Ihre Kenntnisse für unsere Gemeinde eingesetzt. Selbst als Sie beruflich noch sehr stark eingespannt waren, haben Sie nur sehr wenige Sitzungstermine im Presbyterium oder in den Ausschüssen versäumt. Sie waren halt immer mit „ Rat und Tat „ zur Stelle.
Es ist ganz selten, dass einem Presbyteriumsmitglied eine so lange Amtszeit geschenkt ist. Lieber Herr Höhnke, Ihnen und Ihrer Frau möchten wir alle hier im Gottesdienst ein ganz herzliches Dankeschön sagen für all´ das, was Sie für unsere Gemeinde getan haben.
Vielleicht ist es für Sie, als Leser von „Kirche Aktuell“ auch interessant, unter welchen Gegebenheiten Herr Höhnke vor 33 ½ Jahre in sein Amt berufen wurde. Bis zum 31.12.1969 gehörte Rheindahlen kirchengemeindlich zum IV. Pfarrbezirk der Evgl. Kirchengemeinde Rheydt. Steigende Gemeindergliederzahlen (1950 = ca. 700) führten in Rheydt zum Beschluss, ein Gemeindehaus an der Mennrather Str. zu errichten. Die Grundsteinlegung war im Okt. 1950 und im Juni 1951 konnte das Haus seiner Bestimmung übergeben werden.
Weiter steigende Gemeindegliederzahlen (1960 = ca. 1475 ; 1965 = ca. 2100) förderten die Tendenz zur Verselbständigung. In einer Gemeindeversammlung im April 1969 sprachen sich die Teilnehmer fast einstimmig für eine selbständige Ev. Gemeinde in Rheindahlen aus; das Landeskirchenamt stimmte im Aug. 1969 zu und ab Januar 1970 ist die Ev. Gemeinde in Rheindahlen selbständig; wohl ausgestattet von der Rheydter Kirchengemeinde. Die Leitung der Gemeinde übernahm ein 5-köpfiger Bevollmächtigtenausschuss, der u.a. die anstehende Presbyterwahl vorzubereiten hatte. Am 29. März 1970 wurden 8 Presbyter (2 Damen und 6 Herren) in ihr Amt berufen. Erste Schwierigkeiten in unserer so jungen Gemeinde ließen nicht lange auf sich warten. Fr. Dr. Bleckwenn schied aus Krankheitsgründen nach kurzer Zeit wieder aus dem Presbyterium aus, ebenso Herr von Kietzell wegen Wegzug aus Rheindahlen. In der September-Sitzung 1971 beschloss das Presbyterium, die Anzahl der Presbyter auf 10 Mitglieder zu erhöhen. An dieser Stelle beginnt nun der Dienst von Herrn Höhnke; zusammen mit den zusätzlich Berufenen: Frau Anni Moors, Gerhard Link und Wolfgang Klomp. Herr Höhnke – ein Mann des Bauens und des Gestaltens – übernimmt den Vorsitz im Bauausschuss und im Finanzausschuss. Bei aller Freude, etwas Neues zu planen und zu errichten, stand gleichberechtigt immer die Frage: „ Wie kann die Gemeinde das finanzieren und sind eventuelle Lasten auch mittelfristig bzw. langfristig tragbar ?“ Mit der Planung und Errichtung unseres Gemeindezentrums sind Ihre Überlegungen und Entscheidungen, lieber Herr Höhnke, untrennbar verbunden. Und alles in Ordnung zu halten und zu pflegen, war immer bei Ihnen ein großes Anliegen. Daneben spielten auch die Kontakte nach außen für Sie und die Gemeinde eine wichtige Rolle: z.B., die Verbindungen zur Bezirksvertretung oder – über den Sprecherrat der Ev. Gemeinden – zur kommunalen Verwaltung. Auch die ökum. Arbeit mit unserer kath. Nachbargemeinde St. Helena lag Ihnen immer am Herzen. Und noch ein persönliches Wort: Wir beide haben viele Jahre in den Sitzungen nebeneinander gesessen, haben um gute und richtige Entscheidungen gerungen; Du hast mit Deiner humorvollen Art festgefahrene Sitzungspunkte wieder vorangebracht, ohne jemanden zu verletzen. Dafür sagen Dir alle aus dem Presbyterium ganz herzlichen Dank.
für all´die Mühen, die Du in den 33 ½ Jahren auf Dich genommen hast; für das Verantwortungsbewusstsein und die Tatkraft, getroffene Entscheidungen mit zu tragen und in die Tat umzusetzen; und nochmals einen herzlichen Dank dafür, dass Du so lange diesen Dienst für unsere Gemeinde getan hast und wir uns immer auf Dich ganz verlassen konnten. von links: Fr. Hein, Hr. Höhnke, Hr. Comelli Hans Comelli |
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Prädikantenausbildung in unserer Gemeinde
Liebe Gemeinde!
Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass unser Presbyterium einstimmig beschlossen hat, ein Mitglied unserer Gemeinde, Herrn Carsten Hein, zur Prädikantenausbildung vorzuschlagen. Herr Hein hat die Anfangsphase seiner Ausbildung bereits absolviert und wird nun unter meinem Mentorat die ersten praktischen Schritte in unserer Gemeinde tun. Dazu gehört, dass er am 16.Januar im Talar die Liturgie unseres Gottesdienstes halten wird und am 30.Januar die Predigt. Ein Prädikant (früher: Predigthelfer) soll im Sinne des „Priestertums aller Gläubigen“ (Martin Luther) als Laie, also als Nichttheologe, eigenverantwortlich Gemeindegottesdienste halten können, die Sakramente Taufe und Abendmahl verwalten und Amtshandlungen wie Trauungen und Beerdigungen vollziehen dürfen.
Dazu nimmt Herr Hein an Fortbildungskursen unserer Landeskirche teil und lässt sich von mir in die Praxis dieser Dienste einweisen. Die Prädikantenausbildung dauert insgesamt zwei Jahre und schließt mit der Ordination, die vom Superintendenten vorgenommen wird, ab. Ich bitte Sie alle, Herrn Hein während seiner Ausbildung mit Ihrer Fürbitte und auch mit Ermunterung und Kritik zu unterstützen, denn eine Gemeinde kann dankbar dafür sein, dass ein junger Mann aus ihrer Mitte dazu bereit ist, sich der schwierigen und anspruchsvollen Prädikantenausbildung zu stellen.
Wir alle wünschen Herrn Hein für diesen Weg von ganzem Herzen Gottes Segen.
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Liebe Gemeinde,
nachdem Herr Brinkmann von der „Rheinischen Post“ im November 2004 unseren ersten Handy-Kurs für Senioren besuchte und einen sehr positiven und ausführlichen Artikel veröffentlichte, kamen schon so zahlreiche Anmeldungen zustande, dass nur noch wenige Plätze in den beiden für 2005 angekündigten Kursen zur Verfügung stehen.
Wenn Sie an einem der Kurse teilnehmen möchten, die von Herrn Thelen und Frau Vieten geleitet werden, melden Sie sich bitte bald bei mir an. ( Tel.: 02161 / 58 36 26 )
Mit herzlichen Grüßen
Ihre Hella Koch-Troester |
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Ingrid Hein erhält Ehrennadel für 20 Jahre ehrenamtliche Arbeit
Ingrid Hein hat 26 Jahre, von 1967 bis 1993 als Apothekerin in Rheindahlen gearbeitet. 1984 wurde sie erstmals in das Presbyterium der evangelischen Martin - Luther - Kirchengemeinde gewählt, danach zwei Mal wieder gewählt (Die Dienstzeit des Presbyter betrug bisher acht demnächst nur noch vier Jahre).
Sie arbeitet zunächst im Jugendausschuss mit, hatte den
Vorsitz dort bis 1991. Danach wechselte sie zum Diakonieausschuss, dessen
Vorsitzende sie seit 1992 ist. Seit dem Jahre 2000 ist sie auch
Diakoniekirchmeisterin. Seit 1994 arbeitet sie bei der Pflegestation in
Rheydt mit, die gemeinsam von der Rheydter, Odenkirchener und
Rheindahlener Gemeinde geführt wird, seit 1997 ist sie dort
Gesellschafterin. Ingrid Hein ist besonders für die Organisation und Koordination der karitativen Aktivitäten der Kirchengemeinde ehrenamtlich tätig. "Früher gab es eine Gemeindeschwester, die Geburtstagsfeiern organisierte und Seniorenarbeit gemacht hat", erzählte sie. Als die Schwester in der Gemeinde aufhörte, übernahm Ingrid Hein ihre Arbeit. In jedem Quartal richtet sie eine Geburtstagsfeier für die Senioren aus, an der jeweils 60 bis 80 Gäste teilnehmen. In der Vorweihnachtszeit steht eine große Adventsfeier auf dem Programm, an der jeweils ungefähr 170 Gäste teilnehmen. Außerdem werden die Senioren ab 70 zu den runden Geburtstagen, ab 80 jedes Jahr besucht.
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